Lange Nacht der Mathematik

Geislautern. "Mathematik ist ja kompliziert und abgehoben." In dieser eher skeptischen Weise äußern sich viele Menschen, wenn man sie auf das Unterrichtsfach mit dem großen "M" am Anfang anspricht. "Mathe ist aber in Wirklichkeit ganz anders", dachten und sagten sich viele Schüler und Lehrer des Warndt-Gymnasiums

 Direktor Helmut Umla beim Unterricht. Foto: Becker & Bredel
Direktor Helmut Umla beim Unterricht. Foto: Becker & Bredel

Geislautern. "Mathematik ist ja kompliziert und abgehoben." In dieser eher skeptischen Weise äußern sich viele Menschen, wenn man sie auf das Unterrichtsfach mit dem großen "M" am Anfang anspricht. "Mathe ist aber in Wirklichkeit ganz anders", dachten und sagten sich viele Schüler und Lehrer des Warndt-Gymnasiums. "Wir möchten den Menschen zeigen, wie interessant und vielfältig die Mathematik ist. Mathe kann praktisch, unterhaltsam, spannend und sogar mitreißend sein", sagt Roland Rau, Initiator und Mit-Organisator der Veranstaltung am Geislauterner Gymnasium. Aus diesem Grund haben sich die Schulgemeinschaft des Warndt-Gymnasiums und die Fachlehrer der Mathematik dazu entschlossen, im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2008 am Donnerstag, 13. November, eine "Lange Nacht der Mathematik" zu veranstalten. Und diese Nacht verspricht nicht nur lang, sondern auch überaus interessant zu werden. Ab 17 Uhr öffnet das Gymnasium in Völklingen-Geislautern seine Pforten, um seinen Gästen ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Workshops, Ausstellungen und mathematischen Spielereien zu präsentieren.So können die Besucher, die sich für den praktischen Nutzen der Wissenschaft interessieren, die Anwendung und Anwendbarkeit der Mathematik in zahlreichen Workshops - zum Beispiel zu den Themen Bier, Knobeln oder Sudoku - erkunden. Denjenigen, die sich der Mathematik eher spielerisch nähern wollen, sei die rasante Show der Zahlenzauberin Isabelle oder der Vortrag zu mathematischen Denkspielen von Professor Lambert aus Saarbrücken empfohlen. Aber auch die Gäste mit einer literarischen Ader werden nicht zu kurz kommen: Sie können sich an der Präsentation "Der Mathematik-Unterricht in der Literatur" von Professor Knut Radbruch erfreuen oder der Lesung aus Hans-Magnus Enzensbergers "Der Zahlenteufel" lauschen. Den Abschluss und Höhepunkt des Abends bildet schließlich das bekannte Frage- und Antwortspiel "Wer wird Millionär?", bei dem wirklich jeder einmal sein Wissen zur Mathematik testen kann.Der Eintritt ist frei. red