„Ich schicke das Auto zum Brötchenholen“

Hanau. (np) Zwar geht die Entwicklung autonom fahrender Autos schnell voran, doch viele Autofahrer bleiben gegenüber der neuen Technologie eher zurückhaltend. Der Frage, welche Vorteile der Mensch im selbstfahrenden Auto sieht, sind der Reifenhersteller Goodyear und die Londoner School of Economics in einer Studie nachgegangen. Teilgenommen haben rund 12 000 Personen aus elf europäischen Ländern, die meisten per Internet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Akzeptanz für autonomes Fahren gerade in Deutschland noch verhalten ist. Möglicherweise spiegelt das den besonderen kulturellen und emotionalen Stellenwert des Autos wider. Allerdings könnte der Zuspruch für die neuartige Technologie steigen, sobald ein Nutzen erkennbar ist, der über das eigene Fahren hinausgeht. mehr

Akustische Einparkhilfen verhindern nur wenige Parkrempler. Foto: Bosch

Einparkhilfen verhindern kaum Schäden

Coburg. (np) Rund zwei Millionen Parkschäden werden in Deutschland pro Jahr gemeldet. Sie kosten 3,5 Milliarden Euro. Die HUK-Coburg-Versicherung hat jetzt analysiert, ob Parkassistenzsysteme mit akustischer Warnung zu weniger Schäden führen. Dazu wurden die Schadensmeldungen der vergangenen Jahre ausgewertet. Offenbar ist die Zahl der Parkrempler und -schäden aber gleichgeblieben. "Obwohl mittlerweile in 46 Prozent der Fahrzeuge auf deutschen Straßen eine Einparkhilfe vorhanden ist, ist die Häufigkeit von Parkschäden in den letzten Jahren nicht gesunken", sagt Klaus-Jürgen Heitmann, Kfz-Vorstand der HUK-Coburg-Versicherung. Die Schadenkosten seien sogar leicht gestiegen, weil bei Parkschäden teure Sensorik beschädigt werde. mehr