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Wirte organisieren Tombola für Völklinger Tafel

Wirte organisieren Tombola für Völklinger Tafel

Völklingen. Die Völklinger Wirtegemeinschaft hat ihr Herz für die Völklinger Tafel entdeckt. Sprecher Artur Volker Hofmann beim jüngsten Wirtestammtisch in der Hüttenschänke: "Wir wollen die Leute dafür sensibilisieren, wie viele arme Leute es hier mitten unter uns gibt

Völklingen. Die Völklinger Wirtegemeinschaft hat ihr Herz für die Völklinger Tafel entdeckt. Sprecher Artur Volker Hofmann beim jüngsten Wirtestammtisch in der Hüttenschänke: "Wir wollen die Leute dafür sensibilisieren, wie viele arme Leute es hier mitten unter uns gibt." Die Wirte wollen eine Tombola zu Gunsten der Tafel, auf die bereits mehr als 400 bedürftige Familien angewiesen sind, organisieren. Erste Sponsoren haben bereits Preise gespendet oder zugesagt. Es sollen aber noch mehr werden. Deswegen fordert Hofmann auf: "Firmen, Vereine, Privatleute sollen Sachspenden, Geld oder Gutscheine bei uns abgeben, damit wir eine attraktive Tombola zusammenbekommen." Wer die Wirte unterstützen möchte, kann seine Spenden bis zum 13. Dezember während der regulären Öffnungszeiten in der Hüttenschänke in der Bismarckstraße oder im "Fromme Deiwel" in der Gerhardstraße abgeben. 5000 Lose wollen die Wirte in den beteiligten Lokalen - voraussichtlich werden 14 Gaststätten mitmachen - für je einen Euro verkaufen. Die Verlosung soll am vierten Adventswochenende über die Bühne gehen. Vom Erlös wollen die Wirtsleute für die Tafel einkaufen gehen, denn die nimmt lieber Sachspenden an. Die Tafelmitarbeiterinnen Beatrice Klein und Silvia Schmidt, am Montag Gäste beim Wirtestammtisch, wollen die Wirte begleiten und beim Einkauf beraten. Schmidt: "Vom Brot bis zum Shampoo fehlt alles." Klein wünscht sich, dass ein paar kleine Gaben für die Weihnachtstüten der betroffenen Kinder beim Einkauf dabei sind.Die Tafel darf sich aber schon früher über eine Spende von Völklinger Wirten freuen. Denn Hildegard Schuh-Groß vom Rottmanns Eck erinnerte sich an ein Restguthaben der früheren Wirtegemeinschaft, stolze 1200 Euro. Die waren übrig geblieben, nachdem die alte Gemeinschaft irgendwann eingeschlafen war. Gemeinsam mit den Wirten des Markt 63 und des Jean M, den einzig verbliebenen Gastronomen der ehemaligen Wirte-Runde, beschloss sie spontan, das Geld in eine Sachspende zu Gunsten der Tafel zu investieren. al