Wer in St. Ingbert Bus fährt, muss sich umstellen

St Ingbert. Von kommenden Sonntag bis Samstag, 3. Juni, geht die Baustelle in der St. Ingberter Schlachthofstraße in die zweite Phase. Dies macht eine erneute Umstellung des Busverkehrs in der Innenstadt unumgänglich. Die wichtigsten Änderungen im Vergleich zur Vorwoche im Überblick: Die RegioBus-Linie R6 in Richtung Neunkirchen sowie die Linie 170 in Richtung Saarbrücken Universität können leider nicht mehr über Rendezvous-Platz verkehren. Ersatzweise wird vor dem Ärztehaus an der Straßenkreuzung Kaiserstraße/Neue Bahnhofstraße eine provisorische Haltestelle "Wendling's Eck" eingerichtet, die von beiden Linien bedient wird. Die Haltestelle "St. Ingbert Kastanienweg" kann nicht von den Linien 506 und 593 in Fahrtrichtung Rentrisch bedient werden. Ansonsten verkehren beide Linien planmäßig. Die ingo-Linie 522 bedient aus Richtung Rohrbach kommend wieder alle planmäßigen Haltestellen. Die Umleitung über Güterbahnhof zum Schmelzerwald bleibt jedoch weiterhin bestehen. Die ingo-Linien 523 und 524 verkehren wieder weitgehend planmäßig, können jedoch die Haltestelle "St.-Barbara-Straße" in beiden Fahrtrichtungen nicht bedienen. Die ingo-Linie 526 bedient wieder alle planmäßigen Haltestellen. Die Haltestelle "Albertus-Magnus-Gymnasium" entfällt auf der Linie 556 in Richtung Gersheim. Stattdessen wird die Haltestelle "Wollbachstraße" bedient. Die Linie 557 verkehrt stadteinwärts wieder planmäßig. In der Gegenrichtung beginnen die Fahrten weiterhin abweichend an der Haltestelle "Albertus-Magnus-Gymnasium" statt "Rendezvous-Platz". von (red)mehr

Ist das Kunst – oder kann das weg?

Sieht aus wie Baumaterial – und kann nach der Ausstellung in der Saarbrücker Stadtgalerie auch als solches verwendet werden. Russel Maltz schafft gewissermaßen auch Kunst auf Zeit.Foto: useo de los Pintores Oaxaquenos, Oaxaca, Mexiko

Saarbrücken. Ein Umbau in der Stadtgalerie? Im Innenhof stapelt sich Baumaterial. Merkwürdig nur, dass einige Rohre, Latten und Steine neongelb leuchten. Und drinnen geht es weiter. In einem der hinteren Räume ein ähnliches Bild, nur dass es hier grelles Pink ist. Ist das Kunst oder kann das weg? Beides sind Werke des US-Amerikaners Russell Maltz und tatsächlich können die nach Ausstellungsende weg. Der Abbau und die anschließende Verwertung als Baumaterial ist Teil des Konzeptes. Maltz sieht sich als Maler und seine Arbeiten als temporäre künstlerische Interventionen im (öffentlichen) Raum. von Bülent Gündüzmehr