Einparkhilfen verhindern kaum Schäden

Akustische Einparkhilfen verhindern nur wenige Parkrempler. Foto: Bosch

Coburg. (np) Rund zwei Millionen Parkschäden werden in Deutschland pro Jahr gemeldet. Sie kosten 3,5 Milliarden Euro. Die HUK-Coburg-Versicherung hat jetzt analysiert, ob Parkassistenzsysteme mit akustischer Warnung zu weniger Schäden führen. Dazu wurden die Schadensmeldungen der vergangenen Jahre ausgewertet. Offenbar ist die Zahl der Parkrempler und -schäden aber gleichgeblieben. "Obwohl mittlerweile in 46 Prozent der Fahrzeuge auf deutschen Straßen eine Einparkhilfe vorhanden ist, ist die Häufigkeit von Parkschäden in den letzten Jahren nicht gesunken", sagt Klaus-Jürgen Heitmann, Kfz-Vorstand der HUK-Coburg-Versicherung. Die Schadenkosten seien sogar leicht gestiegen, weil bei Parkschäden teure Sensorik beschädigt werde. mehr

Regelwerk für Bildschirm-Arbeit

Berlin. (dpa) Der Arbeitgeber muss Arbeitsplätze mit Bildschirmen gesundheitsgerecht ausstatten. Das geht aus der Bildschirmarbeitsverordnung hervor, die jetzt in die Arbeitsstättenverordnung integriert wurde. Der Betriebsrat kann grundsätzlich bei der Umsetzung mitbestimmen, wenn es um Maßnahmen mit einem gewissen Handlungsspielraum geht. Darauf weist der Bund-Verlag hin und bezieht sich auf eine Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen. Eine vorherige Gefährdungsbeurteilung, die sonst zentrales Element bei Arbeitsschutzmaßnahmen ist, sei nicht nötig. mehr

Mini-Jobber haben Recht auf bezahlten Urlaub

Bremen. (dpa) Auch Mini-Jobber haben einen Urlaubsanspruch und müssen während ihrer freien Tage weiterhin vom Arbeitgeber bezahlt werden. Darauf weist die Arbeitnehmerkammer Bremen hin. Ersatz müssen geringfügig Beschäftigte nicht besorgen. Steht im Arbeitsvertrag nichts zu den Urlaubstagen, gilt das Bundesurlaubsgesetz. Wer beispielsweise drei Werktage pro Woche arbeitet, hat Anspruch auf zwölf Urlaubstage. Bei fünf Werktagen sind es 20 Tage. Die Anzahl der Arbeitsstunden spielt dabei keine Rolle. mehr