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Mehr Radfahrer in Saarbrücken bei Unfällen verletzt

Vorläufige Zahlen der Polizei : Mehr Radfahrer in Saarbrücken bei Unfällen verletzt

In Saarbrücken sind im ersten Halbjahr mehr Radfahrer verletzt worden als im Vorjahreszeitraum. Zugleich sank die Zahl der Schwerverletzten.

Das geht aus vorläufigen Unfallzahlen der Polizei hervor. Demnach erfassten die Beamten im laufenden Jahr bisher 69 Unfälle, bei denen ein Radfahrer zu Schaden kam. In fünf Fällen war die verletzte Person auf einem Pedelec unterwegs gewesen.

2019 registrierten die Behörden im ersten Halbjahr noch 58 Verletzte. Damals waren vier Menschen mit einem Elektro-Fahrrad betroffen. Gegenüber dem vergangenen Jahr sank die Zahl der schwerverletzten Radler von elf auf neun. Angegeben sind Unfälle, welche die Polizei innerhalb der Stadt aufnahm – nicht aber Vorfälle jenseits der Straßen, etwa im Wald.

Die Zahlen umfassen Saarbrücken, ohne die Stadtteile Dudweiler, Jägersfreude und Herrensohr. Denn die Auswertung betrifft die Einsatzgebiete der Polizeiinspektionen Burbach und Saarbrücken-Stadt. Dadurch beinhaltet sie auch Kleinblittersdorf. Allerdings zählte die Polizei dort 2020 noch keinen Unfall, bei dem ein Radler verletzt wurde.

Die Unfallzahlen entsprechen einem Trend, den Mediziner am Klinikum Saarbrücken beobachten: Von März bis Mai registrierte das Krankenhaus auf dem Winterberg insgesamt 49 Patienten, denen mit dem Rad etwas zugestoßen war. Das sind elf mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Patientenzahl umfasst nach Angaben des Klinikums auf dem Winterberg nur schwerwiegende Verletzungen wie gebrochene Arme oder gar Schädel-Hirntraumata.