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Politisches Nachspiel
Grabschmuck-Ärger wird Fall im Saarbrücker Stadtrat

 Zerstörter Grabschmuck auf dem Saarbrücker Hauptfriedhof wird nun Thema im Stadtratsausschuss.
Zerstörter Grabschmuck auf dem Saarbrücker Hauptfriedhof wird nun Thema im Stadtratsausschuss. FOTO: BeckerBredel
Saarbrücken. Zerstörte Gestecke, Kerzen, Engel – wie konnte das passieren? Das wollen die Grünen im Satdtrat nun herausfinden. Von Matthias Zimmermann
Matthias Zimmermann

Nach Bürger-Beschwerden über zerstörten Grabschmuck an der Urnenwand des Saarbrücker Hauptfriedhofs soll sich der Stadtrat damit befassen. Auf Antrag der Grünen-Fraktion steht das Thema voraussichtlich am Dienstag, 29. Januar, auf der Tagesordnung des Friedhofsausschusses. Wie die Stadtverordnete Karin Burkart schriftlich mitteilt, will ihre Partei sich über die „Hintergründe der mutmaßlichen Vorfälle sowie die Richtlinien“ berichten lassen, ob und wo Blumengestecke, Kerzen sowie anderer Grabschmuck aufgestellt werden dürfen.


Nach Angaben von Betroffenen soll wenige Tage vor Weihnachten extra für die Feiertage vor der Urnenwand platzierter Trauerschmuck brachial abgeräumt worden sein. Dafür machen Angehörige der Verstorbenen städtische Mitarbeiter verantwortlich.

Im Rathaus zuständige Bedienstete hatten mitgeteilt, dass Kollegen auf dem Friedhof den Auftrag hatten, für Ordnung zu sorgen. Die Stadt widerspricht, dass die Angestellten den Schaden angerichtet haben. Aufschluss über den Hergang versprechen sich die Grünen während der Ausschusssitzung.