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Leserbrief zur Windkraft in Blieskastel

Leserbrief zur Windkraft in Blieskastel : Das grüne Schreckgespenst

Windkraft in Blieskastel

 Als Bürger der „Entwicklungszone“ Brenschelbach-Altheim-Böckweiler (BAB) vertrete ich die Auffassung, dass der Windradplanung durch den verantwortlichen Blieskasteler Bürgermeister Bernd Hertzler und den Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Stadtrat, Lukas Paltz, nun mit allen legalen Mitteln entgegengetreten werden muss. Ich weiss, dass die Befürworter dieser Planung - gleich aus welchem Verband und welcher Organisation - die Verwirklichung der Windkraftpläne kraft ihrer herausragenden und stimmgewaltigen Stellung fördernd unterstützen. Ohne die sogenannte Energiewende würden wir heute in unserem Raum nicht über die Verspargelung der Landschaft sprechen.

Ohne die gewaltigen staatlichen Förderungen wären heute kaum weder Photovoltaik- noch Windkraftanlagen landauf und landab zu sehen. Aber der für dumm verkaufte Stromverbraucher macht alles über den gewaltigen Strompreis möglich. Die Verantwortlichen sprechen schon einmal von Artenschutz, aber mit keiner Silbe von der Gattung Mensch. Durch die Windkraftanlagen im Landstrich wird den Bewohnern ein hohes Krankheitsrisiko zugemutet. Das beginnt mit dem Infraschall, der unhörbare Lärm, der krank macht. Führt zu Bluthochdruck, zu Herz- und Krebserkrankungen, geht weiter mit Schlafstörungen, Schwindel oder Kopfweh. Was soll dann noch das Gerede vom Umweltschutz, wenn man bewusst ganze Landschaften wie diesen Landstrich zerstört - ohne Rücksichtnahme auf Menschen, Fauna und Flora? Ganz davon abgesehen, werden auch unsere Einfamilien-, Zweifamilien- und Mehrfamilienhäuser weit an Wert sinken. Es ist höchste Zeit für Angela Merkel, den Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg zu verkünden. Es ist höchste Zeit, das energiepolitische Wolkenkuckucksheim abzureißen! Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht. Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben. Es ist mir daher unverständlich, wie sich die Blieskasteler SPD das grüne Schreckgespenst der Windradenergie aufs Gesicht drücken lässt.

Niemand weiß, wo man Atommüll sicher endlagern kann. Aber was ist mit Sonnenkollektoren? Lässt sich verbrauchte Windenergie wiederaufbereiten? Ist der Fall-out vielleicht gar nicht so schlimm wie der Fall-um? Wem nützen letzten Endes die Windenergieanlagen? Es ist eines der modernsten Finanzprodukte, das ich kenne. Eine großartige Idee, wie man den Verbraucher offenbar für immer an die ewig goldene Abzockerkette legen kann. Anstatt diesem Unsinn Einhalt zu gebieten, handeln unsere Verantwortlichen lieber nach der Claude-Juncker-Methode aus 1999: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein größeres Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“