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Bürgermeister von Blieskastel setzt sich für en Einzelhandel ein

Gegen das befürchtete Sterben auf Raten : Verwaltung setzt sich für den Einzelhandel ein

Bürgermeister von Blieskastel richtet einen dringlichen Appell an das Saar-Wirtschaftsministerium.

Wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen hat sich auch der Blieskasteler Bürgermeister Bernd Hertzler kürzlich mit einem dringlichen Appell an das saarländische Wirtschaftsministerium gewandt, um für die zahlreichen aktuell geschlossenen Geschäfte im Blieskasteler Einzelhandel zu sprechen. Das teilt Uwe Brengel von der Stadt-Pressestelle im Rathaus mit. Während größere Discounter, sofern Lebensmittel ihr Kerngeschäft darstellen, neben diesem Sortiment auch andere Waren offerieren dürften, sei der Einzelhandel durch die aktuellen Corona-Verordnungen der Landesregierung größtenteils komplett eingeschränkt, um nicht zu sagen vorübergehend ausgeschaltet, heißt es in der Presseerklärung weiter. „Die Landesregierung muss hier einfach aktiv werden und Möglichkeiten schaffen, die betroffenen Händler in den Innenstädten finanziell zu unterstützen“, so der Verwaltungschef in der Barockstadt. „Dies habe auch ich im Rahmen eines Telefonats angeregt und besprochen. Gegebenenfalls ließen sich Geschäfte sicherlich auch mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen. Was in Lebensmittelgeschäften, Drogeriemärkten, im Tiernahrungshandel oder in Apotheken funktioniert, lässt sich sicherlich auch in Bekleidungsgeschäften oder Ähnlichen umsetzen. Auf die weitere Entwicklung bin ich, ebenso wie meine Kolleginnen und Kollegen in den anderen Kommunen, sehr gespannt und hoffe auf eine zeitnahe Lösung, damit das Sterben auf Raten in der Geschäftswelt nicht weitergeht“, so Bernd Hertzler abschließend.