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Freibad Zweibrücken reagiert auf Anregung von Patrick Lang

Nach Kritik, dass Nur-Online-Verkauf ältere Zweibrücker ausschließe : Gibt es bald wieder Tickets direkt im Freibad zu kaufen?

Wird das Zweibrücker Freibad geöffnet oder nicht? Diese Frage war wegen der Corona-Krise lange offen – und wurde vor einer Woche zur Erleichterung aller Wasserraten mit „ja, ab 1. Juli“ beantwortet.

Ein Teil der Coronaschutz-Maßnahmen allerdings hat für Kritik gesagt. Insbesondere, dass man diesen Sommer vor Ort kein Ticket kaufen kann – sondern auf der Internet-Seite des Freibads erwerben muss. Das schließe Menschen (vor allem Senioren) ohne Handy, Computer oder Drucker aus, empörte sich FWG-Stadtrat und Freibadkiosk-Betreiber Patrick Lang. Außerdem regte er an, die in der Corona-Zeit nötige Desinfektions-Pause nicht von 14-15 Uhr durchzuführen, sondern eine Stunde vorher, weil dann erfahrungsgemäß deutlich weniger Besucher im Freibad seien. (Wir berichteten.)

Werden die Stadtwerke (die das Freibad dieses Jahr von der Stadt übernommen haben) diese Anregungen umsetzen – oder gibt es gute Gründe, warum das so gehandhabt werden muss? Auf diese Merkur-Anfrage antwortete Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Brennemann am Donnerstag: „Wir sind dabei zu prüfen, was für Möglichkeiten es gibt.“ Mehr dazu könne er sagen, sobald die Prüfung beendet ist.

Zur bislang geplanten Ticket-Regelung erklären die Stadtwerke: „In unserem Ticketbuchungssystem kann jeder Kunde ein Zeitfenster in den (jeweils, Anm. d. Red.) nächsten vier Tagen auswählen, zu dem er seinen Schwimmbadbesuch plant. Die Onlinetickets werden in zwei verschiedenen Zeitfenstern – von 10:00 Uhr - 14:00 Uhr und von 15:00 -19:00 Uhr – angeboten.“