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Markus Saeftel bezweifelt, ob eine neue Studie Völklingen weiterbringt.

Kommentar : Es geht auch eine Nummer kleiner

Das klingt erst mal gut: Die Stadt Völklingen und das Weltkulturerbe wollen an einem Strang ziehen. Nun will die Verwaltung ein Bundesprogramm nutzen, um eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, wie die Innenstadt stärker vom Weltkulturerbe profitieren kann.

Sollte Völklingen den Zuschlag erhalten, würde der Bund den Hauptteil der Kosten tragen. Aber 200 000 Euro für eine Studie? Das ist trotzdem ganz schön happig.

Die Probleme sind doch bekannt. Die Stadt ist nicht so attraktiv, dass die Weltkulturerbe-Besucher anschließend noch verweilen. Dazu kommt, dass die Bahnunterführung die Hütte und die Innenstadt trennt und auch der Durchgang vom Globus in Richtung Rathausstraße nicht einladend ist. Genau damit hatten sich Uni-Studenten aus Kaiserslautern 2019 beschäftigt und gute Vorschläge gemacht. Die sind wohl in einer Schublade verschwunden. Jetzt sollen also Profis Ideen entwickeln. Aber das darf nicht Unsummen verschlingen, und daraus müssen konkrete Projekte für Völklingen folgen.