Tanzlustige lernen Luftsprünge

20 frischgebackene „Tanzmoderatoren“ zeigen am Samstag in den Räumen der Industriekultur Saar in Göttelborn ihr Können. Sie präsentieren eigene tänzerische Sequenzen und erlernte Choreografien aus Hip Hop, Jazz, Modern Dance, Ballett und anderen Stilrichtungen. SZ-Redakteurin Ulrike Conrath hat mit ihrer Ausbildungsleiterin Seraina Stoffel geredet.

Welche Stilrichtung kommt bei den Jugendlichen in der Ausbildung zum Tanzmentor am besten an?

Seraina Stoffel: Es hängt von der Vorerfahrung ab, die meisten kommen aus dem Hip Hop, deshalb kommt er bei einigen am besten an.

Interessieren sich auch junge Männer für die Ausbildung?

Seraina Stoffel: In diesem Jahr haben wir nur einen jungen Mann dabei, letztes Jahr waren es fünf.

Welche Vorraussetzungen müssen die angehenden Tanzmentoren mitbringen?

Seraina Stoffel: Mehrjährige Erfahrung in einer Stilrichtung. Sie sollten regelmäßig Tanzunterricht außerhalb der Schule besuchen.

Wie und wo setzen die Jugendlichen das Gelernte anschließend um? Nennen Sie bitte Beispiele.

Seraina Stoffel: Einige haben bereits eine Tanz AG in der Schule übernommen, andere assistieren im Verein oder bieten selbst einen Kurs an.

lag-tanz-saar.de

Abschlusspräsentation der Tanzmoderatoren am Samstag, 7. Juni, 19 Uhr, in den Räumen der IKS (Industriekultur Saar) in Göttelborn. Der Eintritt ist frei.

Seraina Stoffel unterrichtet Bewegung. Foto: Astrid Karger. Foto: Astrid Karger

Zum Thema:

HintergrundTanzmoderatoren: Die sich über fünf Monate ziehende Ausbildung der jungen Tanzmoderatoren umfasst neben der praktischen tänzerischen Ausbildung auch anatomische, musikalische, tanzpädagogische, choreographische und tanzgeschichtliche Grundlagen. Die Ausbildung findet im Rahmen der "Kreativen Praxis" für Kinder und Jugendliche des Ministeriums für Bildung und Kultur unter der Verantwortung der Landesarbeitsgemeinschaft Tanz im Saarland statt. uc