Vor der Premiere im Staatstheater In Saarbrücken trifft Jeanne d'Arc auf Ukraine-Krieg — Blick in die Neuinszenierung der Tschaikowsky Oper

Saarbrücken · Wie wird das Berliner Theaterkollektiv „Hauen und Stechen“ die Jungfrau von Orléans auf die Saarbrücker Theaterbretter bringen? Vor der Premiere am kommenden Samstag lassen sich die MacherInnen ein wenig in ihre Karten schauen.

 Diese fidelen Fünf vom Musiktheaterkollektiv "Hauen und Stechen" bringen Pjotr I. Tschaikowskys Oper in vier Akten "Die Jungfrau von Orléans" auf die Bühne des Saarbrücker Staatstheaters: Vorne: Julia Lwowski (Regie), Yassu Yabara (Bühnenbild), Martin Mallon (Video); hinten: Angela Braun (Stimme), Lea Søvsø (Kostüme), jeweils von links nach rechts.

Diese fidelen Fünf vom Musiktheaterkollektiv "Hauen und Stechen" bringen Pjotr I. Tschaikowskys Oper in vier Akten "Die Jungfrau von Orléans" auf die Bühne des Saarbrücker Staatstheaters: Vorne: Julia Lwowski (Regie), Yassu Yabara (Bühnenbild), Martin Mallon (Video); hinten: Angela Braun (Stimme), Lea Søvsø (Kostüme), jeweils von links nach rechts.

Foto: KERSTIN KRAEMER

„Hauen und Stechen“. Wer vom Namen dieses international zusammengewürfelten Berliner Musiktheaterkollektivs auf seine Arbeitsweise schließt, liegt komplett falsch: Die fünf Mitglieder, die jetzt Tschaikowskys Oper „Die Jungfrau von Orléans“ auf die Bühne des Saarländischen Staatstheaters bringen, werden nicht müde zu betonen, wie ebenbürtig alle zusammenarbeiten. „Es herrscht eine Gleichberechtigung der Mittel, es gibt kein übergeordnetes Regiekonzept“, erläutert Bühnenbildnerin Yassu Yabara das Prinzip des insgesamt 20-köpfigen Ensembles. Das kommt tatsächlich aus dem Berliner Untergrund. Dort wurde es im staubigen Keller einer Galerie groß; mit einer Performancereihe, deren einzelne Folgen zügig realisiert und vor kleinem Publikum aufgeführt wurden.