HSG Nordsaar: Gabler muss die Spieler wieder aufbauen

In der ersten Partie der Rückrunde müssen die Saarlandliga-Handballer der HSG Nordsaar am morgigen Samstag um 19.30 Uhr beim Tabellen-Neunten TuS Elm-Sprengen antreten.

Nach der 26:33-Schlappe am vergangenen Samstag bei Tabellenführer HG Saarlouis keine einfache Aufgabe - wie HSG-Trainer Alexander Gabler im Training festgestellte. "Die Spieler sind schon noch geknickt, weil wir 45 Minuten gut im Spiel waren. Es hilft aber nichts, sie müssen die Niederlagen aus ihren Köpfen bekommen", sagt Gabler. Die beste Medizin dagegen sei ein Erfolgserlebnis in Elm. "Der TuS ist aber wesentlich besser, als sein derzeitiger neunter Tabellenplatz", warnt der HSG-Trainer. Elm habe eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Akteuren. "Vor allem in der heimischen Jahnsporthalle sind sie ein gefährlicher Gegner", weiß Gabler.

Die Vorrunden-Bilanz des HSG Nordsaar fällt durchwachsen aus. Zwei, drei Punkte habe sein Team zu viel liegen lassen, findet Gabler und sagt: "Wir müssen nun unsere Spiele gewinnen und auf Ausrutscher der Konkurrenten Saarlouis und TBS hoffen." Für ihn ist die HG Saarlouis II nun der klare Titelfavorit. "Wenn die Mannschaft in der Besetzung wie gegen uns weiter so zusammenspielen kann, wird sie nur schwer zu stoppen sein", glaubt er.

Mehr von Saarbrücker Zeitung