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Fachwissen und Orientierung vermitteln

Fachwissen und Orientierung vermitteln

Homburg. Bereits zum zwölften Mal fand am Freitag am Homburger Gymnasium Johanneum der Studien- und Berufsbasar statt. Dort hatten Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe die Möglichkeit, sich bei kompetenten Referentinnen und Referenten wieder über verschiedene Berufsfelder und die entsprechenden Studienvoraussetzungen zu informieren

Homburg. Bereits zum zwölften Mal fand am Freitag am Homburger Gymnasium Johanneum der Studien- und Berufsbasar statt. Dort hatten Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe die Möglichkeit, sich bei kompetenten Referentinnen und Referenten wieder über verschiedene Berufsfelder und die entsprechenden Studienvoraussetzungen zu informieren. Das Angebot der insgesamt 22 Berufe reichte von Architektur, Bank- und Finanzwesen, die Bundeswehr über Computerlinguistik, Elektrotechnik bis hin zu Journalismus, Jura, Medien- und Kommunikationsdesign, Psychologie, Steuerfachwirt und Wirtschaftsingenieur. Aber auch alles Wissenswerte rund um Berufschancen bei Michelin, Bosch-Rexroth oder der Akademie der Saarwirtschaft wurde vermittelt. Als Referenten standen zumeist ehemalige Schüler des Johanneums zur Verfügung, aber auch Eltern. Der zwölfte Studien- und Berufsbasar sei "kein Event, sondern zielstrebiges Arbeiten, das für Kontinuität im Sinne unserer Schule steht", erklärte Projektleiter und Organisator der Veranstaltung, Willi Günther Haßdenteufel. Ziel sei es, "nicht nur Fachwissen, sondern Orientierung zu vermitteln", ergänzte Schulleiterin Eva Maria Wenzel-Staudt. Da die Berufsauswahl immer schwieriger werde, sei es wichtig, dass kompetente Referenten authentisch aus ihren Berufsfeldern berichten. Dabei wurden Voraussetzungen, Ausbildungs- und Berufsinhalte sowie Perspektiven aufgezeigt. Die Oberstufenschüler nahmen dieses Angebot dankbar an. Den ganzen Vormittag besuchten sie im Wechsel die einzelnen Vorträge, um am Ende etwas sicherer zu sein, welches Studium oder welchen Beruf sie nach ihrem Abitur beginnen können. Eine steigende Nachfrage bei den Schülern fanden in diesem Jahr die Berufsbilder Bauingenieur und Architekt, die vom Präsidenten der Ingenieurkammer des Saarlandes, Frank Rogmann, und Architekt Andreas Thomas vorgestellt wurden. Psychologiestudentin Anne Haßdenteufel informierte die Schüler über den Aufbau des Studienganges, die Seminare und Klausuren, während die klinische Psychologin Angela Pattberg-Wolf grundlegende Elemente der Psychologie und den Umgang mit Menschen erläuterte. Marcel Stamm informierte sich bei SZ-Redakteur Peter Neuheisel über die Voraussetzungen, die man für den Beruf eines Journalisten braucht. "Da ich gerne Politik und Geschichte mache, interessiert mich Journalismus von der Thematik her", erzählte der 17-Jährige.Dagegen stand für Maximilian Jelinek mehr der technische und wirtschaftliche Bereich mit den Berufsbildern Architekt und Wirtschaftsingenieur im Vordergrund. Das Angebot eines Studien- und Berufsbasars am Johanneum bezeichneten die beiden Schüler als "ziemlich praktisch", denn "wir bekommen hier aus erster Hand Informationen, die wir uns sonst selbst aus Broschüren und Büchern zusammensuchen müssen."