Basar hilft bei der Berufswahl

Homburg. Mit dem Studien- und Berufsbasar leistet das Homburger Gymnasium Johanneum einen wesentlichen Beitrag bei der Vorbereitung der Oberstufenschüler auf die Berufs- und Studienwahl. Im Rahmen der zehnten Auflage konnten sich annähernd 110 Schülerinnen und Schüler aus den Elferklassen über 23 verschiedene Berufsfelder und Studienvoraussetzungen aus erster Hand informieren

Homburg. Mit dem Studien- und Berufsbasar leistet das Homburger Gymnasium Johanneum einen wesentlichen Beitrag bei der Vorbereitung der Oberstufenschüler auf die Berufs- und Studienwahl. Im Rahmen der zehnten Auflage konnten sich annähernd 110 Schülerinnen und Schüler aus den Elferklassen über 23 verschiedene Berufsfelder und Studienvoraussetzungen aus erster Hand informieren. Kompetente Personen aus Wirtschaft, öffentlichem Dienst, Fachhochschule und Hochschule berieten die jungen Menschen über die unterschiedlichsten Ausbildungs- und Studiengänge. Für Organisator Willi-Günther Haßdenteufel ist der Studien- und Berufsbasar "ein wesentlicher Mosaikstein" des Johanneums. Ziel sei es, jungen Menschen beim richtigen Einstieg in ihren weiteren beruflichen Weg zu helfen, so der Didaktikleiter. So seien in den zehn Jahren 30 Berufsfelder von insgesamt 66 Referenten vorgestellt worden. Der Studien- und Berufsbasar helfe den Schülern bei der Berufs- und Studienwahl und sorge für mehr Qualität und Berufszufriedenheit, erklärte die neue Schulleiterin des Johanneums, Eva-Maria Wenzel-Staudt. Die Veranstaltung sei kein Selbstläufer, sondern dem Engagement von Willi-Günther Haßdenteufel zu verdanken. Aufmerksam lauschten die Schüler beim Vortrag von Bettina Wasemann. Die Betriebswirtin mit Schwerpunkt Tourismus/Verkehrswesen informierte über Studienvoraussetzungen, Vorteile und Berufsaussichten. SZ-Redakteur Peter Neuheisel berichtete über die Voraussetzungen, die man für den Beruf eines Journalisten mitbringen muss. Bei den Schülern stieß das Angebot auf großes Interesse. Patricia Sitko interessierte sich vor allem für Betriebswirtschaft und Polizei: "Das war spannend, Infos aus erster Hand zu bekommen." Für sie steht schon fest, dass "ich zuerst BWL studiere und dann zur Polizei gehe, denn dort werden Frauen gesucht", sieht sie "beste Chancen". Dominik Klein zeigte sich vom Vortrag über Journalismus angetan: "Der Vortrag war gut und sehr informativ". Vorstellen könne er sich auch ein BWL-Studium, doch "der Weg ist hart", meint er. Robert Guth möchte nach dem Abitur direkt in den Beruf einsteigen. "Am liebsten zur Polizei, um Beamter zu werden." Doch auch die Bundeswehr ist wegen des Führerscheins interessant", betonte er.

Auf einen Blick Der Studien- und Berufsbasar am Homburger Gymnasium Johanneum wurde 1999 auf Initiative von Willi-Günther Haßdenteufel auf den Weg gebracht. Bei der zehnten Auflage wurden gestern insgesamt 23 Berufsfelder von kompetenten Referentinnen und Referenten vorgestellt. Weitere sieben Berufsfelder werden den Elferklassen im Laufe des Schulhalbjahres angeboten. Darüber hinaus besuchen insgesamt 205 Oberstufenschülerinnen und -schüler am 11. September die Messe "Abi - was dann?". re

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