In der Talstraße geht es bald los

In der Talstraße geht es bald los

Homburg. Ein Zuckerschlecken wird die Baumaßnahme, die Homburgs Innenstadt bevorsteht, nicht werden. Das sagt auch Homburgs Beigeordneter Rüdiger Schneidewind. Trotzdem: Es wird nun demnächst losgehen in der Talstraße. Die soll nämlich - und dies ist ein wichtiger Teil des neuen Verkehrskonzepts - auf einem Teilstück künftig in beide Richtungen befahrbar sein (wir berichteten)

Homburg. Ein Zuckerschlecken wird die Baumaßnahme, die Homburgs Innenstadt bevorsteht, nicht werden. Das sagt auch Homburgs Beigeordneter Rüdiger Schneidewind. Trotzdem: Es wird nun demnächst losgehen in der Talstraße. Die soll nämlich - und dies ist ein wichtiger Teil des neuen Verkehrskonzepts - auf einem Teilstück künftig in beide Richtungen befahrbar sein (wir berichteten). Derzeit geht das hier für Autos nur mit Kurs auf den Kreisel. Lediglich Busse fahren im Gegenverkehr. Um die Umstellung möglich zu machen, sind einige Arbeiten nötig. Die sollten eigentlich schon Mitte August beginnen, und vor dem Weihnachtsgeschäft sollte alles fertig sein. Nun geht es später los - und zwar in der kommenden Woche, bestätigte Schneidewind am Mittwoch. Ein paar Zäune und Ähnliches werden aber schon früher zu sehen sein, denn die Baustelle selbst werde bereits in den nächsten Tagen eingerichtet. Grund für die Verspätung seien zum einen zeitliche Verzögerungen bei der Ausschreibung gewesen, erläuterte der Beigeordnete. "Vor 14 Tagen hätten wir eigentlich anfangen können", unterstrich Schneidewind. "Wir haben das aber nicht gemacht wegen der anstehenden Feste." Der anvisierte Schlusstermin kann dadurch kaum mehr gehalten werden. "Das wird schwierig." Allerdings: Bis auf wenige Tage - und die dann nicht gerade in der Vorweihnachtszeit - werde immer eine Fahrbahn offen gehalten. Ausweichen müssen während der Bauphase in der Regel die Busse. Diese fahren zwar in der Anfangszeit normal, werden dann aber umgeleitet. 900 000 Euro sind im Haushalt für den Talstraßen-Umbau veranschlagt. Womöglich könnte es billiger werden, hatte der Beigeordnete bei früherer Gelegenheit betont. Mit Anwohnern und Geschäftsleuten möchte die Stadt zügig weiter das Gespräch suchen. Es soll regelmäßige Termine geben, bei denen Probleme angesprochen und Lösungen gesucht werden. Manchmal könne man helfen, oft seien schon Kleinigkeiten von Bedeutung, die "das Leben etwas leichter machen". Klar sei aber auch: Das Grundproblem, dass es hier eben eine Baustelle gibt, lasse sich nicht lösen. Ist dort alles fertig, dann müssen sich Autofahrer in der Innenstadt mit vielen Änderungen anfreunden. Wenn die Talstraße zwischen Kreisel und Gerberstraße in beide Richtungen befahrbar sein wird, gibt es nämlich auch an anderen Stellen Umstellungen. So kann man künftig von der Talstraße nach rechts in die obere Gerberstraße einbiegen. An der Kreuzung von der Talstraße nach links in die Gerberstraße Richtung Parkhaus einzubiegen, ist nicht möglich. Dafür kann man von diesem unteren Abschnitt der Gerberstraße nach rechts und links in die Talstraße abbiegen. Auch in der Gerberstraße zwischen Saarbrücker- und Talstraße gibt es Neues: Die bisher genutzte Strecke hinunter in die Talstraße gibt es nicht mehr, denn ab der Schanzstraße wird sie zur Einbahnstraße Richtung Saarbrücker Straße, gegenläufig befahrbar ist sie nur zwischen Schanz- und Talstraße. Oben geht's links in die Altstadt und rechts in die Saarbrücker Straße, die gedreht und so zur Einbahnstraße in die andere Richtung als bisher wird. Ein weiteres Änderungsbeispiel gibt's am Saalbau: Von der Straße Am Zweibrücker Tor kann man künftig rechts und links in die Zweibrücker Straße einbiegen, diese wird wieder Einbahnstraße Richtung Altstadt.