Sie legten fürs Spektakel in Saarbrücken an

Saarbrücken. Die Yachten und Hausboote am Saarufer haben großen Anteil am maritimen Flair des Saar-Spektakels. Ihre Eigner kommen zwar sehr oft aus dem Saarland. Aber viele legten weit längere Wege zurück, um dabei zu sein. Die weiteste Anreise hat Marion Tandasanitc aus London

Saarbrücken. Die Yachten und Hausboote am Saarufer haben großen Anteil am maritimen Flair des Saar-Spektakels. Ihre Eigner kommen zwar sehr oft aus dem Saarland. Aber viele legten weit längere Wege zurück, um dabei zu sein. Die weiteste Anreise hat Marion Tandasanitc aus London. Sie ist vor fünf Jahren mit ihrem Mann in Großbritannien zu einer Bootsreise durch Europa aufgebrochen und seitdem von Gewässer zu Gewässer unterwegs. Die beiden schippern auf europäischen Seen, Flüssen und Kanälen, erkundeten zuletzt in Deutschland die Schönheiten an Spree, Donau und Rhein. Über Koblenz ging es nach Saarbrücken. Durch Zufall entdeckten die Briten das Saar-Spektakel und machten für drei Tage fest.

Danach geht es über die Saar und die Kanäle nach Straßburg. "Wir wussten nichts von diesem Festival, wollten es aber nicht verpassen", sagt die Engländerin.

Klaus und Karin Sander kommen aus Völklingen. Ihr Boot liegt am Theater. Sie haben den Yachthafen verlassen, um das Fest aus nächster Nähe zu erleben. Seit zehn Jahren haben die Sanders ein eigenes Boot. Das Hobby entdeckten sie bei einer Charter in Holland. Ilona und Lothar Vater sind von Berlin nach Saarbrücken geschippert und waren zuvor in Südfrankreich. Seit drei Jahren sind sie mit dem Boot unterwegs. Auch sie gerieten zufällig ins Saar-Spektakel. Aus Frankreich kamen sie nach Güdingen. Der Schleusenwärter riet zum Anlegen im Osthafen: "Da sei es ruhiger", erinnert sich Ilona Vater, die am Freitag auf der Saar Geburtstag feierte. Das Ehepaar ist auf dem Heimweg nach Berlin, bis September soll die mehrjährige Reise enden. Stammgäste sind Helmut und Käthe Alken aus Trier. Sie kommen seit vier Jahren und haben einen tollen Liegeplatz an der Alten Brücke. Den haben sie auch deshalb, weil die Yachten der saarländischen Clubs am Rande des Festivals liegen, um den Gästen den Vortritt zu lassen.

Stichwort

Die Berliner Ilona und Lothar Vater kamen aus Südfrankreich.
Spektakel-Stammgäste aus Trier sind Helmut und Käthe Alken. Sie feierten zum vierten Mal mit.
Kurzer Weg zum langen Feiern. Klaus Sander aus Völklingen ist mit seiner Frau Karin gern Spektakelgast gewesen. Das Fest gehöre wie Weihnachten zu einem Jahr inzwischen einfach dazu. Fotos: Becker&Bredel.
Die Berliner Ilona und Lothar Vater kamen aus Südfrankreich.
Spektakel-Stammgäste aus Trier sind Helmut und Käthe Alken. Sie feierten zum vierten Mal mit.
Kurzer Weg zum langen Feiern. Klaus Sander aus Völklingen ist mit seiner Frau Karin gern Spektakelgast gewesen. Das Fest gehöre wie Weihnachten zu einem Jahr inzwischen einfach dazu. Fotos: Becker&Bredel.
Die Berliner Ilona und Lothar Vater kamen aus Südfrankreich.
Spektakel-Stammgäste aus Trier sind Helmut und Käthe Alken. Sie feierten zum vierten Mal mit.
Kurzer Weg zum langen Feiern. Klaus Sander aus Völklingen ist mit seiner Frau Karin gern Spektakelgast gewesen. Das Fest gehöre wie Weihnachten zu einem Jahr inzwischen einfach dazu. Fotos: Becker&Bredel.
Die Berliner Ilona und Lothar Vater kamen aus Südfrankreich.
Spektakel-Stammgäste aus Trier sind Helmut und Käthe Alken. Sie feierten zum vierten Mal mit.

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Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verzeichnete bis Sonntagabend 80 medizinische Notfälle, wobei vier Patienten ins Krankenhaus kamen. Die DRK-Pressestelle meldete gestern, dass während des Drachenbootfinales eine Frau im Zielbereich kollabierte. Sie wurde notärztlich versorgt und über die Saar in eine Sanitätsstation und von dort ins Krankenhaus gebracht. Der Transport mit dem Boot sei nötig gewesen, weil wegen der hohen Besucherzahlen ein Rettungswagen nicht auf dem Leinpfad fahren konnte. Ansonsten sei das Fest ausgesprochen ruhig verlaufen, so das DRK. bub