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CDU will Bus und Bahn mit Kombiticket attraktiver machen

Saarbrücken. Die CDU-Fraktion macht sich für ein Kombiticket im öffentlichen Personennahverkehr stark und stellt entsprechende Anträge in der nächsten Sitzung des Bauausschusses und des Stadtrates. Das Ziel sei, dass die Saarbahn sowie die Parkplatzbetreiber, die Gesellschaft für Kommunalanlagen und Beratung Saarbrücken mbH (KBS) und die Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU), ein Konzept aufstellen, um das Parken am Rande der Innenstadt mit der Nutzung von Bus und Bahn zusammenzubringen. red

"KBS und GIU bewirtschaften Parkflächen und -häuser mit fast 1000 Parkplätzen. Diese Flächen sind oft nicht ausgelastet. Zudem kann der ÖPNV durchaus attraktiver werden. Deshalb schlägt die CDU-Fraktion solch ein Pilotprojekt vor", erläutert der verkehrspolitische Sprecher Hermann Hoffmann. Das Kombiticket sei keine Ausweitung des ÖPNV-Angebotes, es fielen keine zusätzlichen Kosten an. Vielmehr solle die Zahl der Fahrgäste gesteigert und die Auslastung des ÖPNV verbessert werden. In anderen Städten, zum Beispiel Mainz, gebe es solche Vereinbarungen schon lange. Hoffmann: "Was dort möglich ist, müsste auch in Saarbrücken klappen."