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Und Klaus Meine singt zur Eröffnung

Und Klaus Meine singt zur Eröffnung

Durchaus historisch endete die Woche fürs Uniklinikum in Homburg: Mit dem Spatenstich am Freitag für das Hörsaal-, Bibliotheks- und Seminargebäude auf dem Campus in Homburg ist der Anfang vom Ende eines Jahrzehnte langen Misstands dort gemacht. Oder wie es der Dekan der Medizinischen Fakultät, Professor Michael Menger, am Freitag ausdrückte: "Wir haben Not seit 30 Jahren". Menger verbarg seine Freude über das neue Gebäude nicht, geriet ob der Notwendigkeit des Neubaus ins Schmunzeln: "1984 hat der damalige Dekan Paul Fritsche ins Protokollbuch geschrieben: ‚Es geht nicht mehr'. Kaum ist die Tinte trocken . . .". Heiterkeit im Rund der Spatenstich-Beobachter war die Folge. Sie hielt an, denn der Dekan hat offensichtlich bereits konkrete Überlegungen für die Eröffnungsfeier angestellt: "Ich hätte nichts dagegen, wenn die Scorpions zur Eröffnung eingeladen werden." Wer hätte das schon? Müde geworden ist übrigens keiner der Spatenstich-Redner, die Bedeutung des neuen zentralen Hauses zu unterstreichen. Wird doch dadurch der von Studierenden geäußerte Ranking-Vorwurf Nummer eins korrigiert. Und endlich, meint Uni-Präsident Volker Linneweber , könne man sich messen mit anderen Standorten. So kann ein Gebäude ein Schritt in die Zukunft sein.