Von Festen und anderen Genüssen

Wer für eine Leistung Geld bekommt, der freut sich, wer für Getanes Schelte bekommt, hat natürlich damit zu kämpfen: Beides haben wir diese Woche erlebt. Die Inhaberin einer GenussManufaktur wird Biosphären-Partner und genießt es, von Kunden massenweise gute Rückmeldungen zu bekommen, teilweise sogar Lob in Gedichtform.

Davon konnten die Stadtmarketing-Mitarbeiterinnen diese Woche jedoch nur träumen. Während sie derzeit dabei sind, in St. Ingbert ein Fest nach dem anderen auf die Beine zu stellen, wurde auf der Kommunikationsplattform Facebook darüber diskutiert, wer gefragt wurde, ob er teilnimmt, und wer nicht gefragt wurde. Die Stadtmarketing-Leute waren an der Stelle nicht zu beneiden. Dabei wurde einmal mehr klar, was sich alle wünschen: Offene Kommunikation - und zwar am besten persönlich oder telefonisch, aber nicht per Internet. Der eine hat gute Ideen und denkt, nicht gehört zu werden, dabei freut sich der andere, wenn diese gute Idee persönlich an ihn herangetragen wird. Im Prinzip das Gleiche wie bei denen, die nach wie vor wie verrückt Pokémons in der St. Ingberter Innenstadt jagen: Moderne Technik ja, Kommunikationsplattformen ja, aber manchmal ist es besser, persönlich miteinander zu reden.