Neue Schilder zeigen Weg zu Ausflugszielen

Neue Schilder zeigen Weg zu Ausflugszielen

Bald weisen auf die touristisch wichtigen Ziele im Kreis neue einheitliche Schilder hin. Nach Aschermittwoch wird diese Arbeit fortgesetzt.

Mit dem bunten Schilderwald, der auf die touristischen Highlights hinweist, soll im Grünen Kreis bald Schluss sein. In gut sechs bis acht Wochen, so hofft der Chef-Touristiker des Kreises, Peter Klein, sollen im Grünen Kreis einheitliche sattbraune Richtungsanzeiger mit weißer Schrift den Weg zu den Sehenswürdigkeiten weisen - ob zur Villa Borg, den Gärten ohne Grenzen, zum Museum in der Westwall-Bunkeranlage in Besseringen oder zu den Premiumwanderwegen. Diese Schilder ersetzen, wie im Kreis Saarlouis oder Kreis Neunkirchen durch die landesweit einheitliche Beschilderung, das Kraut und Rüben an Schildern, so soll Merzig-Wadern jetzt folgen. Dafür hat der Geschäftsführer der Saarschleifenland Tourismus GmbH einen Zeitplan festgezurrt: "Bis Mai müssen wir fertig werden, Ostern wäre noch besser."

Die Arbeiten sollen nach Kleins Bekunden nach Aschermittwoch wieder starten. "Damit erwacht die so genannte Braunbeschilderung, mit der eine Firma aus Baden-Württemberg im vergangenen Jahr begonnen hat, aus dem Winterschlaf." Dann werden die Mitarbeiter aus dem Ländle auch laut Klein die notwendigen Korrekturen vornehmen, die von aufmerksamen Zeitgenossen bemängelt wurden. So soll das Hinweisschild auf den Bietzerberger-Wanderweg an die richtige Stelle gesetzt werden. "Im Moment zeigt die Tafel den Weg nach Bietzen, aber nicht zur Traumschleife."

Auch das Schild in Britten, etwas zu hoch angebracht, soll nach Kleins Worten, niedriger platziert werden. Und der Pfeil, der den Weg zur Losheimer Touristik-Info weist, soll in die richtige Richtung gerückt werden. Auf wie viele der 93 Ziele am Ende 350 Schilder hinweisen, so Geschäftsführer Klein, vermag dieser aktuell nicht zu sagen. "Gefühlt sind es etwa 90 Prozent." Große Teile der Maßnahme sind bereits umgesetzt. Der kalte Winter Anfang des Jahres brachte jedoch Verzögerungen mit sich und die ausführende Firma musste die Arbeiten zwischendurch komplett einstellen. "Dies führte dazu, dass vereinzelt Sehenswürdigkeiten noch gar nicht beschildert sind, dass an anderen Stellen aufgestellte Rahmenkonstruktionen noch ohne Schilder geblieben sind oder dass falsch angebrachte Schilder noch nicht korrigiert wurden", verrät der Geschäftsführer der Saarschleifenland Tourismus GmbH, welche die Maßnahme koordiniert.

"Alle vorgesehenen Schilder werden aufgestellt, alle Fehler korrigiert", gibt er die Marschrichtung für die kommenden Wochen vor. Stehen alle Schilder, wird die Arbeit laut Klein kontrolliert und abgenommen. "Erst dann erfolgt die Bezahlung." Insgesamt wird das Pilotprojekt, mit dem das Saarland einheitlich auf seine Top-Sehenswürdigkeiten hinweist, im Grünen Kreis mit 217 000 Euro veranschlagt. "70 Prozent der Kosten übernimmt das Land, 30 Prozent der Kreis", sagt Klein.

Zum Thema:

93 Ziele im Kreis Neue Schilder - Es werden im Grünen Kreis insgesamt 93 Ziele mit der neuen touristischen Beschilderung ausgewiesen, darunter 31 Top-Ziele, wie das Schloss Fellenberg in Merzig, der Wild- und Wanderpark Weiskirchen oder auch der Noswendeler See. Außerdem werden Camping-Plätze, Gärten und Wanderwege ausgeschildert.