Der 1. FC Reimsbach ist gut gerüstet

Der 1. FC Reimsbach ist gut gerüstet

Fußball-Verbandsligist geht gestärkt in die Rückrunde. In Wahlen gibt's das große „Schmitteinander“.

Für den 1. FC Reimsbach beginnt die Restrunde in der Fußball-Verbandsliga gleich mit einem Kracher: Am Sonntag in einer Woche empfängt der Tabellenvierte (33 Punkte) den sechs Zähler vorausliegenden Spitzenreiter FV Schwalbach. "Wir freuen uns auf das Spiel und wollen die Liga wieder spannend machen", sagt Reimsbachs Trainer Marco Buchheit. "Die Vorbereitung war ganz gut. Alle Mann sind an Bord." Auch Dimitri Rupps, mit 16 Treffern gemeinsam mit Sven Schiller (FSV Hemmersdorf) bester Torjäger der Liga, darf wieder ran, nachdem er die letzten drei Partien vorm Winter rotgesperrt verpasst hatte. Ein Mann für die Offensive ist auch Nenad Maxim. Der 23-Jährige kam vom Kreisligisten FC Düppenweiler, wo er in 13 Partien neun Mal traf. "Sehr talentiert", so Buchheits Urteil. Verteidiger Dominic Hein, der von Bezirksligist FC Besseringen kam, kann dagegen wegen fehlender Freigabe erst nächste Saison spielen.

Vergangenen Samstag deutete der FCR mit einem 2:2 gegen den Saarlandliga-Dritten VfL Primstal an, dass er sich auf einem guten Weg befindet. "Wir wollen oben dranbleiben", sagt Buchheit. An diesem Samstag wartet der letzte Test gegen den VfB Theley (15 Uhr, Kunstrasen).

Mit 29 Zählern ist die SG Perl-Besch als Sechster zweitbestes Kreisteam. Vor dem Aufgalopp beim FC Riegelsberg sagt Spielertrainer Heiko Niederweis: "Die Vorbereitung lief durchwachsen. Wir hatten viele Ausfälle, entsprechend besorgt blicke ich dem Auftakt entgegen." Schon in die Winterpause hatte sich der Vorjahresfünfte mit nur einem Zähler aus vier Spielen verabschiedet.

Sein Kollege Klaus-Peter Schröder vom FC Brotdorf hat trotz einer ebenfalls mäßigen Vorbereitung vor, von Rang neun (23 Punkte) noch weiter zu klettern. "Platz sechs ist unser Ziel", sagt Schröder. Auf die Dienste von Torwart Georg Borschnek muss er allerdings verzichten. Der 29-jährige Ex-Regionalliga-Akteur hatte in der Vorsaison eine schwere Schulterverletzung erlitten, die ihn zum Karriereende zwingt. Borschnek ist nun Co-Trainer, Brotdorf holte als Ersatz Torwart Nuhat Simsek von der SSV Oppen.

Auch die Ausgangslage beim SV Wahlen-Niederlosheim könnte vor dem Heimauftakt gegen das abgeschlagene Schlusslicht SSV Pachten besser sein. Mit 18 Punkten liegt die Elf von Spielertrainer Nico Portz als Elfter nur einen Zähler vor der Abstiegszone. "Die ersten drei Spiele gegen Pachten, in Karlsbrunn und gegen Großrosseln sind wegweisend", sagt der 27-Jährige, dem im Sommer Alexander Schmitt von Saarlandligist SV Mettlach als zweiter Spielertrainer zur Seite rückt. Dann stellt sich beim SVW das große "Schmitteinander" ein: Neben dem 25-Jährigen kommt Jannick Schmitt vom SV Losheim. Er ist der Cousin von Marcel Schmitt, der ebenso wie Nicolas Schmitt bereits in Wahlen spielt.