Polizei: Tun alles, dass Narren sicher feiern können

Polizei: Tun alles, dass Narren sicher feiern können

Über 35 Wagen, Fußgruppen und Musikkapellen werden an diesem Samstag den Geburtstag des Merziger Kinderumzuges feiern. Mit von der Partie bei der 55. Auflage des Gaudiwurmes: die Merziger Polizei. "Bei den Umzügen werden Beamte in Uniform zu sehen sein, bei großen Veranstaltungen im Saal auch Polizisten in Zivil", verrät Herrmann Cossmann, bei der Merziger Polizei zuständig für die Presse. Wie viele Polizisten Gaudiwürmer absichern, bleibt sein Geheimnis. Nur so viel gibt er preis: "Wir werden alles tun, dass die Narren sicher feiern können." So schwärmen Polizisten, zuständig für die Stadt Merzig und die Gemeinden Beckingen, Mettlach und Perl, von Freitag bis Fastnachtsdienstag zu 14 Umzügen aus. Das Landespolizeipräsidium hat einen Einsatzrahmenbefehl für Fastnachtsveranstaltungen verfasst. "Und daran halten wir uns" - keine Premiere, wie er sagt.

Waren es laut Cossmann im vergangenen Jahr die Vorkommnisse am Kölner Hauptbahnhof, dass die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt wurden, war es der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, bei der Sicherheit zuzulegen. Zwar wird laut Cossmann im Grünen Kreis darauf verzichtet, Beton-Sperren zu errichten - wie an Fetten Donnerstag in Köln. Doch quergestellte Fahrzeuge, die eine Sicherheit garantieren, gibt es schon - etwa beim Nachtumzug am Freitagabend in Besseringen. "Wir haben die Veranstalter auch sensibilisiert, verstärkt auf die Sicherheit zu achten" - etwa mit Security-Leuten, die bei Bedarf kontrollieren. Was das Personal anbelangt, so können die Merziger nach Auskunft von Ortsvorsteher Manfred Klein an diesem Samstag auf eine Armada an Helfern zurückgreifen."Sie begleiten auch die Wagen, damit nichts passiert", sagt der Mitorganisator des Traditions-Umzuges durch die Kreisstadt.

Noch am Freitagnachmittag haben sich Klein und seine Mitstreiter zusammengesetzt, um Aufstellung und Reihenfolge der Wagen und Fußgruppen festzuklopfen. "Wir haben Unseres getan", ist sich Klein sicher. Von der Polizei in Wadern, zuständig für Wadern, Weiskirchen und Losheim am See, heißt es: "Wir haben uns der Lage angepasst und fahren eine erhöhte Sicherheitsstufe."