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Ein großes Fest für alle Sinne

Ein großes Fest für alle Sinne

Freisen. Die Vorfreude auf das Weihnachtsfest war den vielen hundert Besuchern des Freisener Weihnachtsmarktes anzumerken. Kein Wunder auch, denn der Mutziger Platz präsentierte sich im festlichen Lichterkleid. Aus den Holzhäuschen wehte der Duft von Glühwein und Punsch, von Gebäck und Bratwürsten, von Flammkuchen und deftiger Hausmannskost

Freisen. Die Vorfreude auf das Weihnachtsfest war den vielen hundert Besuchern des Freisener Weihnachtsmarktes anzumerken. Kein Wunder auch, denn der Mutziger Platz präsentierte sich im festlichen Lichterkleid. Aus den Holzhäuschen wehte der Duft von Glühwein und Punsch, von Gebäck und Bratwürsten, von Flammkuchen und deftiger Hausmannskost. Bei solch reichhaltigem Angebot war es den Marktbummlern, die von Stand zu Stand flanierten, nicht so wichtig, dass sich das Kunsthandwerk bescheiden im Hintergrund hielt. Tradition seit 20 Jahren"Alle Jahre wieder" intonierte der Musikverein bei der Eröffnungszeremonie und bekräftigte damit auch, dass es den Weihnachtsmarkt in Freisen schon seit 20 Jahren gibt. Bürgermeister Wolfgang Alles verkündete mit Stolz, dass es für ihn bereits die 15. Eröffnungsansprache bei den Weihnachtsmärkten sei. "Ich wünsche mir, dass der Markt wieder zu einem Fest der Begegnung wird, bei dem die Gemeinschaft gepflegt und die besinnliche Zeit eingeläutet werden kann." Und Ortsvorsteher Gerd Staudt legte nach: "Wenn ich die vielen Menschen sehe, stelle ich fest, dass sich die Mühe der Vereine gelohnt hat." Besinnliche Lieder trug nach der Eröffnung der Männergesangverein vor.Diese Vereine präsentierten sich beim Weihnachtsmarkt als eine starke Gemeinschaft. Das Rund des Mutziger Platzes, auf dem übrigens auch Mutzenmandeln verkostet werden konnten, war liebevoll geschmückt und sorgte für eine heimelige und geradezu zauberhafte Stimmung. Den größten Christbaum hatte das Technische Hilfswerk aufgestellt. Holzöfen verbreiteten eine wohlige Wärme. Etwas Süßes oder etwas Herzhaftes essen, dazu ein munter machendes Getränk, so ließ es sich viele Stunden aushalten. 25 Helfer hatte der Karnevalsverein aufgeboten, um seine Gäste zu bedienen. Als Spezialität verließ ein Flammkuchen nach dem anderen den Backofen. Die Tombola der Kegler war mit 200 Preisen bestückt. Bei der Feuerwehr gab es nicht nur Rigatoni und Tortellini, sondern auch Schnäpse. Immer, wenn das Blaulicht vom Dach der Bude blinkte, gab es ein Brett mit fünf gefüllten Gläschen für nur drei Euro. Ganz natürlich ging es bei den Garten- und Naturfreunden zu. Groß war dort die Auswahl an Ansatzschnäpsen, die mit Schlehe, Himbeeren, Holunder, Quitten oder Ingwer versetzt waren. Eine besonders schöne Hütte mit vorgezogenem Dach hatte der Sport- und Spielclub aufgebaut. Beim Männergesangverein waren die Aufgaben verteilt. Die Herren der Schöpfung brutzelten den Saumagen, und die Frauen sorgten für Gebäck, Kaffee und Glühwein. Gemeinsam marschierten das Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk. An ihrem Stand wurden den Besuchern viele Gaumengenüsse verabreicht. Sonntags herrschte auf dem Markt großer Betrieb. Am Spätnachmittag erschien der Nikolaus und hatte sage und schreibe 450 Tüten für die Kinder mitgebracht. Die Grundschule Freisen beteiligte sich mit sehenswerten Darbietungen am Bühnenprogramm.