1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. Freisen

Führungswechsel soll Wogen glätten

Führungswechsel soll Wogen glätten

Freisen. Der St. Wendeler Kreisfeuerwehrverband bekommt im kommenden Jahr einen neuen Vorsitzenden. Das hat der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes, Andreas Wita, beim elften Treffen der Seniorenabteilungen am vergangenen Samstag in der Freisener Bruchwaldhalle mitgeteilt. Präsident German Eckert werde nicht mehr kandidieren

Freisen. Der St. Wendeler Kreisfeuerwehrverband bekommt im kommenden Jahr einen neuen Vorsitzenden. Das hat der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes, Andreas Wita, beim elften Treffen der Seniorenabteilungen am vergangenen Samstag in der Freisener Bruchwaldhalle mitgeteilt. Präsident German Eckert werde nicht mehr kandidieren. Um Eckert, der gleichzeitig Wehrführer in Marpingen ist, hatte es in der Vergangenheit wegen der Ämterhäufung teils heftig geführte Diskussionen gegeben (wir berichteten). Andreas Wita kündigte an, für das Amt des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes kandidieren zu wollen. "Sollte ich gewählt werden, würde es meine erste Aufgabe sein, die Querelen zu beseitigen und die Einigkeit herzustellen, damit wieder alle Gemeinden des Landkreises Mitglied im Verband sind", sagte Wita vor den 300 versammelten Wehrleuten."Ihr seid Vorbilder, zu denen man aufblickt", lobte der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald die Senioren in den Altersabteilungen der Feuerwehren. "Heute ist die Gelegenheit, Ihnen allen Dank zu sagen für die jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit." Die Löschbezirke in den Dörfern sollten ständig bemüht bleiben, Nachwuchs zu finden, damit die Wehren überlebensfähig bleiben. Dass es das Brandschutzgesetz jetzt erlaube, aktive Wehrleute bis zum Alter von 63 Jahren einzusetzen, findet Recktenwald angemessen. "Die Menschen sind heute in der Regel auch viel länger vital als früher, und viele 60-Jährige sind ,jünger' als manch 40-Jähriger.Den Grundstock gelegtAls diejenigen, die in den Wehren den Grundstock gelegt haben, lobte Freisens Bürgermeister Wolfgang Alles die Feuerwehrleute. Auf diesem Grundstock könne weiter aufgebaut werden. "Das, was die Wehren in den Dörfern heute alles ehrenamtlich leisten, könnten die Gemeinden überhaupt nicht bezahlen", stellte Alles fest. Manfred Backes, der Vorsitzende des Fachausschusses der Altersabteilungen, sprach dem Freisener Gemeindewehrführer Thorsten Dausend und seinem Team ein Lob für die Organisation dieses Treffens in der Bruchwaldhalle aus. Backes wurde von Andreas Wita für seine siebenjährige Tätigkeit in diesem Amt geehrt, aus dem er im nächsten Jahr ausscheiden wird. Unter den Rednern des Nachmittags waren auch der saarländische Landesbrandinspekteur Bernd Becker aus Primstal und Kreisbrandinspekteur Hans-Josef Keller aus Freisen. Mit einer Plakette und einem Abzeichen wurden 57 Feuerwehrleute ausgezeichnet, die schon 40, 50 oder 60 Jahre dabei sind. Für den musikalischen Rahmen sorgten der Feuerwehr-Spielmannszug Primstal, der Feuerwehrchor Namborn und die Senioren des Marpinger Spielmannszuges. gtr

Auf einen BlickEhrungen für langjährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr: 40 Jahre: Klaus Zimmer, Franz-Josef Danneck, Peter Zimmer, Leo Becker, Ernst-Josef Mirz, Hans-Josef Keller (alle Freisen), Hans-Werner Schu, Hans-Werner Wilhelm, Jürgen Ames, Hans-Werner Schäfer (alle Tholey), Ralf Emil Antes, Peter Knapp, Manfred Ernst Kirchheim, Manfred Schorr, Winfried Korb, Friedhelm Hermann Drumm (alle Nohfelden), Detlef Bill, Kurt Cullmann, Franz Höll (alle St. Wendel), Berthold Schäfer (Marpingen), Rudi Schwarz, Gerold Hoffmann, Manfred Schohl, Gerold Gerhart, Gerhard Klee, Manfred Klee, Hans-Werner Krill (alle Namborn). 50 Jahre: Wolfgang Kreußel (Freisen), Johann Günther, Helmut Ahlemann (beide Tholey), Robert Lermen, Horst Emil Fischer, Günter Gestrich, Waldemar Günther Bremm, Manfred Finkler (alle Nohfelden), Horst Christmann (Tholey), Rudi Krob, Ernst Schneider, Rudi Hell, Werner Woll, Gerd Morgenstern, Karl-Heinz Schuld, Rudi Gelzleichter (alle St. Wendel), Josef Kasper (Nonnweiler), Friedrich Holzer (Marpingen), Alfred Haßdenteufel, Leo Merten (beide Namborn). 60 Jahre: Karl Eisenhauer, Karl-Eduard Maurer, Rudi Bettinger, Ludwig Scheer (alle Freisen), Kurt Morbach (Tholey), Alwin Bernhardt (Nohfelden), Josef Steinmetz, Werner Schäfer, Hermann Colle (alle St. Wendel), Willi Beyer (Marpingen). gtr