Herbstmarkt mit viel Flair

Altenwald. Der Herbstmarkt in Altenwald am Sonntag war von der Sonne verwöhnt. Herrliches Spätsommerwetter lockte die Leute in Scharen zum Verbindungsweg zwischen dem Stadtteilzentrum in der Grubenstraße und dem katholischen Kindergarten. Seit kurzem heißt er Jakob-Thome-Weg

Altenwald. Der Herbstmarkt in Altenwald am Sonntag war von der Sonne verwöhnt. Herrliches Spätsommerwetter lockte die Leute in Scharen zum Verbindungsweg zwischen dem Stadtteilzentrum in der Grubenstraße und dem katholischen Kindergarten. Seit kurzem heißt er Jakob-Thome-Weg. Die Widmung des Weges war eine der letzten Amtshandlungen des ausgeschiedenen Sulzbacher Bürgermeisters Hans-Werner Zimmer. Vom Marktplatz war der Herbstmarkt hierher umgezogen. Der neue Veranstaltungsort kam bei den Bürgern sehr gut an. "Wir haben hier einige Vorteile", erläuterte Leo Heß, der Vorsitzende der Dorfinteressengemeinschaft (DIG) Altenwald. Sie ist neben der Stadtteilentwicklung und der Gemeinwesenarbeit (GWA) Veranstalter des Herbstmarktes. "Hier haben wir eigene Strom- und Wasseranschlüsse, zudem eine Bühne", freut sich Heß. An zehn Ständen gab es ein buntes und abwechslungsreiches Angebot: Deftiges und Süßes, aber auch Süffiges und Hochprozentiges. Wieder mit dabei waren auch die Mädels und Jungs vom Jugendtreff. Bei ihnen bekamen die Besucher Flammkuchen und Federweißer. Die Frauengruppe der GWA hatte sich in den Wochen vor dem Markt mächtig ins Zeug gelegt und viele tolle Sache gebastelt. Den ganzen Nachmittag waren auch wieder die beiden Herbsthexen unterwegs. Sie verteilten Süßigkeiten an die Kinder. Die tobten aber auch auf der großen Springburg herum. Das aufgeblasene Ding stellte ein gekentertes Schiff dar. Viel Spaß hatten die Kleinen auch am Hasendorf der Kaninchenzüchter. Am Nachmittag sorgten dann auf der Dorfbühne hinter dem Stadtteilzentrum die Sänger der Marinekameradschaft Prinz Eugen aus Friedrichsthal für Stimmung. Beeindruckt von der Angebotsvielfalt und dem bunten Treiben zeigte sich der neue Sulzbacher Bürgermeister Michael Adam. Er war der Schirmherr des Herbstmarktes. Es war seine erste Schirmherrschaft im neuen Amt. "Was die Altenwalder hier auf die Beine stellen, ist schon bemerkenswert", meinte er anerkennend. Und als am Montagmorgen dann abgebaut und aufgeräumt wurde, waren alle wieder da, die schon beim Aufbau geholfen hatten. "Wir haben halt eine intakte Dorfgemeinschaft", so Leo Heß.