Streicher meistern ihre „Abenteuerreise“

Insgesamt 32 Kinder, Jugendliche sowie auch einige Erwachsene hatten sich jüngst zum Streichertag der Homburger Musikschule im Siebenpfeifferhaus eingefunden, um unter dem Motto „Abenteuer“ gemeinsam zu musizieren. Im Mittelpunkt standen traditionell die Streichinstrumente.

Unter der musikalischen Leitung der Musikpädagogen Elena Fröse (Violine) von der Musikschule St. Wendel, Hermann Müller (Violoncello und Kontrabass) von der Musikschule St. Ingbert sowie Birgitta Lauer-Müller (Violoncello) von den Musikschulen St. Wendel und Homburg hatten die kleinen und großen Geiger, Cellisten und Bassisten die Gelegenheit, einen Tag lang in einer angenehmen Atmosphäre miteinander Musik zu machen und zusammen insgesamt fünf Stücke einzuüben. Im großen Ensemble, aber auch in kleineren Gruppen, konnte jeder mitmachen. Als ein wichtiges Ziel des Streichertages bezeichnete Musikschulleiterin Carola Ulrich das Miteinander. Gerade für Kinder, die bisher immer Einzelunterricht hatten, sei es wichtig, einmal zusammen mit Gleichgesinnten in einem Ensemble zu musizieren.

Ohne im Vorfeld die Noten gekannt und geübt zu haben, war es für die Teilnehmer auch eine Herausforderung, in der Gruppe Musikstücke zu proben. Wegen des unterschiedlichen Alters und Leistungsstandes standen auch der Umgang und das Hören aufeinander im Vordergrund. "Das Programm ist so zusammengestellt, dass sich keiner überfordert fühlt oder langweilt", erklärte Carola Ulrich. "Wir haben das Programm mit den fünf großen Stücken für Orchester so arrangiert, dass stärkere Musiker die Anfänger mitnehmen können und sich so ein großer Streicherklang ergibt", beschrieb Birgitta Lauer-Müller das Konzept des Streichertages.