Saarbrücken ehrt zwei verdiente Söhne der Stadt

Saarbrücken. Die Stadt Saarbrücken ehrt zwei verdiente Bürger. Nach dem Gründer des Saarbrücker Zoos, Gustav Moog, und dem Sozialdemokraten Max Braun, der sich durch seinen Protest gegen das Nazi-Regime hervorgetan hat, sollen eine Straße und ein Platz benannt werden. Der Max-Braun-Platz soll am Rande des Landwehrplatzes sein

Saarbrücken. Die Stadt Saarbrücken ehrt zwei verdiente Bürger. Nach dem Gründer des Saarbrücker Zoos, Gustav Moog, und dem Sozialdemokraten Max Braun, der sich durch seinen Protest gegen das Nazi-Regime hervorgetan hat, sollen eine Straße und ein Platz benannt werden. Der Max-Braun-Platz soll am Rande des Landwehrplatzes sein. Max Braun war eine der treibenden Kräfte gegen die Machtergreifung der Nationalsozialisten im Deutschen Reich. Anfang 1933 setzte er sich für eine gemeinsame Abwehrfront mit der KPD, den Linkssozialisten und katholischen NS-Gegnern um Johannes Hoffmann ein. Diese Gruppe rief die Saarländer dazu auf, sich Anfang 1935 gegen die Rückkehr in den deutschen Staatsverband zu entscheiden und stattdessen unter der bisherigen Völkerbundsverwaltung zu bleiben.Eine neue Straße entsteht auf dem Eschberg oberhalb des Zoos. Diese soll nach dem Beschluss des Bezirksrates Mitte Gustav-Moog-Straße heißen. Moog gründete 1932 den Saarbrücker Zoo im Deutschmühlental als Privatzoo. In den Kriegsjahren wurde der Zoo von Gustav Moog zuerst 1939 nach Berlin und 1943 weiter nach Mühlhausen/Elsass evakuiert. 1950 feierte Gustav Moog am heutigen Standort Eschberg die Wiedereröffnung seines immer noch privaten Zoos. Erst 1955 übernahm die Landeshauptstadt Saarbrücken den zwar öffentlich bezuschussten, aber immer noch privaten Zoo in eigene Regie. Gustav Moog blieb bis zu seinem Ruhestand Ende 1963 dessen Direktor. al