Peter Gillo: Handys für Mitarbeiter des Jugendamtes nutzlos

Peter Gillo: Handys für Mitarbeiter des Jugendamtes nutzlos

Regionalverband. Es wäre "wenig sinnvoll", so glaubt der Jugendhilfeausschuss des Regionalverbandes, wenn die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes des Jugendamtes mit Handys ausgestattet würden - wie es die Fraktion der Linken im Ausschuss beantragt hatte. Daher lehnte der Ausschuss den Antrag am Montag ab. Das teilte die Pressestelle des Regionalverbandes mit

Regionalverband. Es wäre "wenig sinnvoll", so glaubt der Jugendhilfeausschuss des Regionalverbandes, wenn die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes des Jugendamtes mit Handys ausgestattet würden - wie es die Fraktion der Linken im Ausschuss beantragt hatte. Daher lehnte der Ausschuss den Antrag am Montag ab. Das teilte die Pressestelle des Regionalverbandes mit.Im Ausschuss erklärte Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, SPD, es habe für die Klienten des Jugendamtes "keinen echten Nutzen", wenn die Mitarbeiter des Amtes mit Handys ausgestattet würden. Vielmehr würde bei den Klienten eine "falsche Erwartung geweckt", weil sie dann glaubten, den für sie zuständigen Mitarbeiter des Amtes "immer erreichen" zu können.

Dies - so stellte Gillo klar - könne das Jugendamt aber "personell gar nicht gewährleisten". Gillo: "In der Regel sind die Sozialarbeiter über ihre Dienstnummer am Arbeitsplatz zu erreichen. Klappt das nicht, sind sie in Beratungsgesprächen, bei Familien vor Ort oder in Planungsgesprächen in Jugendhilfeeinrichtungen. Dann würde auch ein Handy nichts bringen, da es bei solchen Anlässen sowieso ausgeschaltet werden müsste."

Für dringende Fälle gebe es das Bereitschaftstelefon des Jugendamtes, über das man sein Anliegen mitteilen könne. Gillo: "Es wäre nicht machbar, jeden Mitarbeiter immer in Rufbereitschaft zu halten. Entscheidend ist, dass man das Jugendamt als Institution erreicht." red