Operetten-Klassiker gegen den Strich gebürstet

In einer frischen entstaubten Version, die Pfiff und Witz hat, bringt die junge, interregionale Operntruppe Opera Mobile die „Fledermaus“ von Richard Strauss am Sonntag, 22. Juni, 20 Uhr, auf die Bühne der Illipse.

. Das Publikum darf sich auf eine wunderschöne, energiegeladene Inszenierung freuen, so der Veranstalter. Zusammen mit dem Regie-Nachwuchstalent Sebastian Welker und dem Bühnenbildner Chris Daubenberg wird Opera mobile Strauss' unsterblicher Musik neue Frische einhauchen. Die Inszenierung voller Esprit und Witz wird nicht nur Operettenliebhaber, sondern auch ein junges Publikum ansprechen.

Jonathan Kaell, seit der Gründung der Opernkompanie musikalischer Leiter von Opera Mobile, hat die Partitur der Fledermaus für ein kleineres Orchester umgearbeitet. Es ist ein Fest für die Sinne. Natürlich werden die Hits der Operette alle zu hören sein. Die Melodien sind in ihren Originalfassungen erhalten, doch die ursprünglich von Wiener Walzern, Polkas und Märchen durchsetzte Partitur wird von aktueller Unterhaltungsmusik ergänzt. Dabei lässt es sich der Regisseur Welker nicht nehmen, auch die Musiker mit dem Geschehen auf der Bühne interagieren zu lassen, indem sie mal Macarena tanzen, mal betrunken auf die Bühne torkeln.

Die Karten kosten 18/20 Euro.

illipse.de