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Linke: Gebrauchtwarenmarkt gibt 20 Arbeitslosen eine Perspektive

Linke: Gebrauchtwarenmarkt gibt 20 Arbeitslosen eine Perspektive

Als richtige Entscheidung hat die Linke-Stadtratsfraktion die Wiedereröffnung des Gebrauchtwarenhauses in Burbach gelobt. Sie betont, dass die Fraktion immer wieder einen "öffentlich geförderten sozialen Arbeitsmarkt zu tariflichen Bedingungen" gefordert habe. Der Markt musste nach der Insolvenz der gemeinnützigen Gesellschaft Gabb schließen. "Dass es der Stadt nun gelungen ist, mittels ihres Eigenbetriebes ZBB die Wiedereröffnung des Gebrauchtwarenmarktes zu ermöglichen, ist ein richtiges und wichtiges Signal zur Integration von Langzeitarbeitslosen." Ein Drittel der fast 38 000 saarländischen Arbeitslosen lebe im Regionalverband, erklärt die Stadtverordnete Patricia Schumann weiter. Insofern seien die 20 Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose rein rechnerisch nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Die politische Stoßrichtung stimme aber. Die Schließung des Gebrauchtwarenmarktes sei eine Folge der Bundesentscheidung gewesen, die "Bürgerarbeitsprojekte" zu beenden.

Ursprünglich als Integrationsmaßnahme für Langzeitarbeitslose gepriesen, habe die Bundesregierung die Bürgerarbeit Ende 2014 ersatzlos gestrichen und die "Bürgerarbeiter" die Perspektive auf eine Beschäftigung genommen. Das teilt die Linke-Stadtratsfraktion mit.