Landgerichte arbeiten künftig zusammen

Die Präsidenten der Landgerichte von Saarbrücken und Saargemünd wollen an diesem Mittwoch erstmalig eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit beschließen. Richter sollen künftig die Möglichkeit haben, sich an einen zweisprachigen Kontaktrichter des jeweils anderen Gerichts zu wenden, um juristische Hilfestellung zu erhalten. Damit sollen zivil- und handelsrechtliche Verfahren mit grenzüberschreitenden Bezügen noch effizienter als zuvor bearbeitet werden, teilte das Landgericht Saarbrücken gestern mit. Daneben sollen regelmäßige Treffen und Besuche stattfinden.