Geld aus Berlin fördert die Integration

Das Stadtentwicklungsprojekt "PatchworkCity" in Saarbrücken ist beim Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Hannover als Pilotprojekt zum Thema "Stadtentwicklung und Migration" ausgewählt worden. Die Landeshauptstadt ist damit eine von zehn Kommunen, die über einen Zeitraum von drei Jahren Fördergeld für eigene Migrationsprojekte erhalten.

"Ich freue mich sehr über die Entscheidung der Fachjury. Auch mit diesem Projekt wollen wir einen öffentlichen Dialog organisieren. Denn Stadtentwicklung lebt von neuen Ideen", betont Oberbürgermeisterin Britz. Mit "PatchworkCity" präsentiert die Verwaltung ein Projekt mit Konzepten und Veranstaltungen zum Thema "Stadtentwicklung , Stadtteilentwicklung und Zuwanderung". Gemeinsam mit vielen anderen Institutionen und Organisationen will sie ein Leitbild und Strategien für eine "inklusive Stadtentwicklung " erarbeiten. Dabei sollen Strategien und Maßnahmen so angelegt sein, dass möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner in Saarbrücken davon profitieren. Die Stadt Saarbrücken hat bis Mitte November Zeit, aus der bisher eingereichten Projektskizze einen Antrag zu formulieren. Die Fördersumme und der Projektstart werden voraussichtlich im Dezember bekanntgegeben.

Die Stadt Saarbrücken hatte sich im Mai 2016 am Projektaufruf "Stadtentwicklung und Migration" der Nationalen Stadtentwicklungspolitik beteiligt. Das ist eine Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Gemeinden und unterstützt ausgewählte Städte bei der Erarbeitung von Migrationskonzepten. Diese beinhalten Maßnahmen, Strategien und Projekte zur längerfristigen Integration von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Einwohnern mit Migrationshintergrund. Dabei sind eine breite Debatte in der Stadtgesellschaft und Kooperationen zwischen unterschiedlichen Verwaltungen sowie zwischen öffentlichen und privaten Partnern erforderlich. Das teilt die Stadtpressestelle mit.