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Eine höchst amüsante Dschungelreise

Eine höchst amüsante Dschungelreise

Quierschied. Die alt-ehrwürdige Jahnturnhalle in Quierschied wackelte am Samstagabend bedenklich. Der Karnevalsverein Die Quierschder Wambe war mal wieder in Feierlaune. Fast im Minutentakt donnerten Wambe-Olé-Rufe oder dreifache Raketen durch die Narrhalla. Die Wambe unternahmen mit ihren Gästen eine wilde Dschungelreise, ließen die Korken knallen. Es war ein kurzweiliger Trip

Quierschied. Die alt-ehrwürdige Jahnturnhalle in Quierschied wackelte am Samstagabend bedenklich. Der Karnevalsverein Die Quierschder Wambe war mal wieder in Feierlaune. Fast im Minutentakt donnerten Wambe-Olé-Rufe oder dreifache Raketen durch die Narrhalla. Die Wambe unternahmen mit ihren Gästen eine wilde Dschungelreise, ließen die Korken knallen. Es war ein kurzweiliger Trip. Musikalischer Begleiter war Harald Keller. Er machte einen guten Job, wie die gesamte Mannschaft.Garden wirbelnFulminante Tänze, herzhafte Büttenreden, stimmungsvolle Gesänge. Da passte alles. Die Narrenschar ging begeistert mit. Reiseleiter Wolfgang Schug hatte fast alles im Griff. Nur fast, weil am Ende einer fehlte: Der Affe, der bei den Heulern dabei war. Wer ihn im Laufe der Woche finden sollte, der möge den pelzigen Gesellen doch bitte spätestens am nächsten Samstag in der Jahnturnhalle vorbeibringen. Denn dann starten die Wambe zur zweiten Dschungelreise. Doch der Reihe nach: Zum Start der knapp fünfstündigen Tour fegte Kindermariechen Alina Abrahams wie aufgedreht durch den Dschungel. Einfach süß die Mädels der Minigarde beim Tanz "König der Löwen". Da schmolzen die Besucher förmlich dahin. In Topform wirbelten die Junioren- und die Funkengarde vor den Augen der Gäste. Die Mädels werden jedes Jahr ein paar Wimpernschläge hübscher. Beim Showtanz präsentierte die Jugendgarde Tarzan und Jane. "Fluch der Karibik", lautete das Motto der Funkengarde bei ihrer Show. Das war atemberaubend. Funkenmariechen Elisa Schmidt meisterte ihren Auftritt mit Bravour. Und wie so oft, so schossen die Jungs vom Männerballett den Vogel ab. Sie ließen die Ninja-Turtles wieder auferstehen. Das sind diese mutierten grünen Schildkröten. Eine tolle Idee, oder wie Reiseleiter Schug meinte: "Einfach nur genital." Zweimal mussten im Laufe der Reise die Heuler ran. In Safari-Kluft ließen sie das Stimmungsbarometer erbarmungslos nach oben schnellen. Pech nur, dass ihnen am Ende der Affe weglief.Kracher auf Kracher sagte Schug in der Bütt an. Hier zogen die Akteure alle Register. Den Auftakt machte Tilly Eulenspiegel, alias Ann-Kristin Schumacher, mit einem Rückblick auf das politische Geschehen 2009. Die zwei Sportler, Rieke Jungfleisch und Julia Schmidt, hauten ganz schön auf den Putz. Intimes von den Gästen erzählte Kathrin Munz. Ja, als Kellnerin muss man seine Ohren überall haben. Joachim Schröder machte einen Kochkurs - in der Pfalz. Am Ende reichte es nur zum geprüften Ravioli-Warmmacher. Und dann waren da noch Janica Schumacher (sie war auf Ausbildungsplatzsuche) und Jörg Meiser. Er kam als Urlauber aus "El Urinal".Christine Strobel wurde für 4 mal 11 Jahre Mitgliedschaft geehrt und Carsten Gerstner zum Ehrensenator der Wambe ernannt. Das wird Bernd Jost am kommenden Samstag. Dann wird auch Erwin Meyer für 5 mal 11 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Auf einen BlickDie Akteure: Sitzungspräsident: Wolfgang Schug. Tänze: Mariechen Elisa Schmitt und Alina Abrahams, Mini-, Junioren- und Funkengarde sowie Männerballett. Büttenreden: Ann-Kristin Schumacher, Rieke Jungfleisch und Julia Schmitt, Janica Schumacher, Katrin Munz, Jörg Meiser sowie Joachim Schröder. Gesang: Die Heuler. Musik: Harald Keller. Technik: Joachim und Sascha Schröder, Mona Bauer, Carsten Johann, Jürgen Winter, Paul Franz und Gerd Schweers. ll