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| 20:38 Uhr

Wer hat uns verraten?

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ARRAY(0x9d6ef78) FOTO: Robby Lorenz
Unsere Woche. Schloss Falkenhorst - Anfang dieser Woche hätte ich noch gesagt: Das klingt nach einer Fernsehserie. Schloss Falkenhorst - dazu wären mir schöne Bilder mit glücklichen Menschen eingefallen. Menschen, die ab und zu ein überschaubares Problem haben, das sie lösen, um am Ende noch glücklicher zu sein. Dazu romantische Musik, die in den Krisenszenen leicht unruhig wird. Schloss Falkenhorst - vor ein paar Tagen schien die Welt noch in Ordnung. Martin Rolshausen

Inzwischen habe ich - wie viele andere Menschen beim Gedanken an Schloss Falkenhorst - den Eindruck, im falschen Film zu sein. In diesem Film, bei dem noch nicht klar ist, wer wirklich Regie führt, steht das Schloss nicht nur am Rande Kleinblittersdorfs, sondern am Rande des Abgrunds. So wurde das jedenfalls von den Kommunalpolitikern dargestellt, die offenbar unbedingt den Weg freimachen wollen für ein Bordell im Schloss. Dabei arbeiten im Schloss Menschen. Es gibt da Firmen mit Menschen, die auch Pläne haben, offenbar sehr seriöse. Womöglich aber welche, die nicht so viel Geld bringen?

Das ist eine der Fragen, um die es in den nächsten Folgen der realen "Schloss Falkenhorst"-Serie gehen wird. Die Menschen, die in dieser echten "Schloss Falkenhaus"-Tragödie auftreten, wirken nicht glücklich. Und die Probleme, die sie zu lösen haben, scheinen für sie eine Nummer zu groß zu sein. Und die Musik, die dazu läuft, klingt nach "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten".