Tierschutzorganisation PETA bietet Belohnungen für Hinweise auf

1000 Euro Belohnung : PETA setzt Kopfgeld auf Hunde-Hasser aus

Am 22. Dezember des vergangenen Jahres hat ein Unbekannter Giftköder in Herrensohr ausgelegt. Ein Hund musste vom Tierarzt behandelt werden. Die Tierschutzorganisation PETA bietet möglichen Zeugen nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro.

„Der Tierquäler muss gefunden werden, bevor noch weitere Hunde verletzt oder getötet werden“, teilt Judith Pein im Namen von PETA per Pressemitteilung mit. Der Hund hatte den Giftköder am 22. Dezember des vergangenen Jahres in Dudweiler im Bereich der Herrensohrer Wiesen gefressen. Er wurde anschließend in einer Tierklinik behandelt und überlebte. Bereits am 19. Oktober starb ein Hund, nachdem er in dem Bereich ausgelegte Giftköder gegessen hatte.

Um die Vorfälle aufzuklären, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise, die den Tierquäler überführen, aus. „Derartige Täter zu überführen ist oft schwierig, da sie agieren, wenn sie sich unbeobachtet fühlen“, erklärt Pein. Deshalb könne es auf jeden noch so unwichtig erscheinenden Hinweis ankommen.

Die Tierschutzorganisation will mit derartigen Belohnungen außerdem für das Thema Giftköder sensibilisieren. Täter würden mit dem Auslegen der Köder nicht nur Hunde, Katzen und Wildtiere gefährden, sondern auch Kinder, für die die Köder ebenfalls lebensbedrohlich sein können.

Die Polizei hatte Spaziergänger und Hundehalter in Folge des Vorfalles um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

Hinweise auf verdächtige Funde oder auf den Köder-Ausleger nimmt die Polizeiinspektion Sulzbach unter der Telefonnummer (0 68 97) 93 30 entgegen.