Tierschutzorganisation PETA bietet Belohnungen für Hinweise auf

1000 Euro Belohnung : PETA setzt Kopfgeld auf Hunde-Hasser aus

Letzte Woche war ein Tier an den Folgen eines Giftköders gestorben. Die Tierschutzorganisation PETA bietet möglichen Zeugen nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro.

„Der Tierquäler muss gefunden werden, bevor noch weitere Hunde verletzt oder getötet werden“, teilt Judith Pein im Namen von PETA per Pressemitteilung mit. Der Hund hatte den Giftköder am Samstag am Wegrand zwischen Dudweiler und Herrensohr gegessen und starb trotz direkter Behandlung in einer Tierklinik an den Folgen der Vergiftung.

Mit einer Belohnung von 1000 Euro für mögliche Hinweise und Zeugen will PETA jetzt das eingeleitete Strafverfahren unterstützen. „Derartige Täter zu überführen ist oft schwierig, da sie agieren, wenn sie sich unbeobachtet fühlen“, erklärt Pein. Deshalb könne es auf jeden noch so unwichtig erscheinenden Hinweis ankommen.

Die Tierschutzorganisation will mit derartigen Belohnungen außerdem für das Thema Giftköder sensibilisieren. Täter würden mit dem Auslegen der Köder nicht nur Hunde, Katzen und Wildtiere gefährden, sondern auch Kinder, für die die Köder ebenfalls lebensbedrohlich sein können.

Die Polizei hatte Spaziergänger und Hundehalter in Folge des Vorfalles vom Samstag um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

Hinweise auf verdächtige Funde oder auf den Köder-Ausleger nimmt die Polizeiinspektion Sulzbach unter der Telefonnummer 06897-9330 entgegen.

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