Kulthymnen und Musik aus der Wirtschaftswunderzeit

Kulthymnen und Musik aus der Wirtschaftswunderzeit

Die Hits der vergangenen Jahrzehnte hören, dazu tanzen, darin schwelgen: Das macht die Homburger Oldienight aus. Wer die nicht verpassen möchte, sollte sich den 25. Oktober notieren. Ort: Halle des Baubetriebshofs.

Die Queen Revival Band verspricht für die Oldienight eine dem Original nahe kommende Show. Foto: Jochen Rolfes. Foto: Jochen Rolfes

Irgendwann im Leben ist den meisten Menschen wohl schon mal eine Kulthymne der Band Queen begegnet. Mancher weiß vielleicht gar nicht, dass "We are the champions", "We will rock you", "I want to break free" oder "Radio Ga Ga" Hits sind, die er der Gruppe um Sänger Freddie Mercury verdankt. Dabei überlebte Queen sogar den Tod ihres charismatischen Frontmanns. Mittlerweile gibt es sogar ein Queen-Musical "We will rock you".

Die legendäre Band Queen wird auch bei der Homburger Oldienight gewürdigt. Am Samstag, 25. Oktober, ab 19 Uhr werden in der Baubetriebshofhalle in Erbach ein Duo und drei Bands dafür sorgen, dass Fans bei der 24. Auflage bester Stimmung in eine lange Nacht treiben. Mit dabei sind auch die Lokalmatadoren von Take Five, die in großer Formation mit deutschen und englischen Partysongs für beste Stimmung sorgen wollen. Der Gruppe verdankt das Publikum aber nicht nur gute Musik, sondern seit über 20 Jahren die Oldienight. Und zu der haben sie sich nicht zum ersten Mal musikalische Hinhörer eingeladen. 2010 kamen zum 20. Geburtstag der Band und zugleich der Oldienight die Spider-Murphy-Gang und 4000 Gäste. Eröffnet wird die lange Nacht der Evergreens am 25. Oktober aber von dem Duo "The smokin' strings", das mit zwei Gitarren die musikalischen Höhepunkte der 60er bis 80er Jahre darbietet.

Nach dem Auftritt von Take Five, ist dann Frauenpower angesagt: Mit den "Wonderfrolleins" trete erstmals eine reine Frauenband bei dieser Konzertnacht auf, hieß es von den Veranstaltern. Sie präsentieren Songs aus der Wirtschaftswunderzeit.

Dann aber kommen sie, die königlichen Zeiten. Queen Revival Band heißt die Gruppe, die sich optisch wie musikalisch so nah es geht an ihr großes Vorbild heranarbeitet. 1993 machten es sich nach dem Tod des Sängers Freddie Mercury fünf Musiker aus dem Düsseldorfer Raum zur Aufgabe, die Atmosphäre der legendären Queen-Konzerte weiter leben zu lassen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Leadsänger und Freddie-Mercury-Double Harry Rose, der seit 1999 zur Band gehört, ist diese Formation dafür bestens gerüstet. Rose sei durch seine Stimmgewalt und sein Charisma wie geschaffen für diese Rolle, heißt es von der Gruppe. Sein sportliches Auftreten in originalgetreuen Kostümen bringe ihn auch optisch täuschend nah ans Original. Stefan Pfeiffer als Brian May sehe seinem Vorbild ebenfalls sehr ähnlich. Die weiteren Mitglieder der Band spielten schon Jahre vor der Gründung der Queen Revival Band zusammen. Die bis ins letzte Detail gecoverten Queen-Songs werden mit dem gewohnt wuchtigen Queen-Sound dargeboten. Sogar die Instrumente und Gitarrenverstärker, sowie zahlreiche Requisiten, entsprechen den Originalen, hieß es von der Gruppe weiter. Zudem setze die Band darauf, das Publikum einzubinden. Der Funke sollte also überspringen.

Karten zur Oldienight am 25. Oktober gibt es zum Vorverkaufs-Preis von 17 Euro unter anderem beim Homburger Kulturamt, Tel. (0 68 41) 10 11 68, im Cafe Monaco, bei City music und Textil Ecker in der Erbacher Dürerstraße, im Lokal Baumbauer-Jägersburg und in der Metzgerei Gessner Limbach. An der Abendkasse kosten Tickets 20 Euro.