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Die vielfältigen Gesichter Nepals

Die vielfältigen Gesichter Nepals

Homburg. Die Volkshochschule Homburg setzt auch in diesem Jahr die Tradition der Nepalvorträge fort - am 10. November im Homburger Gymnasium Johanneum. Bei den Referenten Anne und Klaus Hessenauer stehen eindrucksvolle Bilder von Menschen des Landes und ihrer Umgebung im Vordergrund

Homburg. Die Volkshochschule Homburg setzt auch in diesem Jahr die Tradition der Nepalvorträge fort - am 10. November im Homburger Gymnasium Johanneum. Bei den Referenten Anne und Klaus Hessenauer stehen eindrucksvolle Bilder von Menschen des Landes und ihrer Umgebung im Vordergrund. Die vielfältigen Gesichter des kulturellen Reichtums, überwältigende Landschaften und nicht zuletzt liebenswerte Menschen bilden den Schwerpunkt dieses Vortrages, schreiben die Veranstalter. Die Referenten schildern Sitten und Gebräuche sowie Alltagssituationen aus dem Leben des Vielvölkerstaates, untermalt mit ausdrucksstarken Bildern und Reiseanekdoten. Die Newar-Architektur der Königsstädte im Kathmandutal mit ihren Pagoden, hinduistischen Opfertempeln und buddhistischen Heiligtümern sind nur prägende Beispiele für die Vielfalt des ehemaligen Hindukönigreiches. Neben kulturellen Schwerpunkten kommt natürlich auch die faszinierende Bergwelt des Himalaya und seiner Bewohner nicht zu kurz. Und die Zuschauer können sich fesseln lassen von den Gesichtern Nepals.Seit 1997 Jahren waren die Referenten zwölf Mal in verschiedenen Regionen Nepals und des Himalaya unterwegs, konnten Menschen, Natur, Kultur intensiv erleben. Durch ihre Bildervorträge unterstützen Klaus und Anne Hessenauer die Arbeit des Vereins "Kinderhaus Kathmandu". Der deutsche Trägerverein betreibt zwei Kinderhäuser und mehrere Schulen am Rande der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu, aber auch in unterentwickelten ländlichen Regionen. Nepal ist mit etwa 470 US-Dollar - umgerechnet etwa 336 Euro - Durchschnittseinkommen im Jahr immer noch eines der ärmsten Länder der Welt. Ohne Bodenschätze findet es in der großen Weltpolitik nur wenig Beachtung. Umso härter trifft es vom Schicksal benachteiligte Kinder. Waisen und Halbwaisen aus zerrütteten Familienverhältnissen finden im Kinderhaus "Ein Zuhause, eine Schule, eine Zukunft" wie das Motto des Vereins lautet. Von der sinnvollen Verwendung der Spendengelder für Unterhalt und Ausbildung der über 60 Kinder konnten sich die Referenten bei jedem der regelmäßigen Besuche aufs Neue überzeugen. Großen Zuspruch finden auch die Gesundheitscamps, die hauptsächlich an den Schulstandorten stattfinden und die für viele Menschen eine erstmalige medizinische Versorgung bedeuten. redWeitere Informationen auch im Internet. Wer mehr über Nepal und die Gesichter des Landes erfahren will, ist eingeladen am Mittwoch, 10. November, im Johanneum, Mensa 1, Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen Kindern in Nepal zugute.