"Das Engagement in Vereinen hat mir in meiner beruflichen Arbeit viel genutzt"

"Das Engagement in Vereinen hat mir in meiner beruflichen Arbeit viel genutzt"

Neunkirchen. "Man muss ein Ziel haben, auf das man hinarbeiten kann", findet Elmar Schneider, einer der beiden Geschäftsführer des Werkstattzentrums für behinderte Menschen (WZB) der Lebenshilfe in Spiesen, der am heutigen Donnerstag, 15. Dezember, seinen 60. Geburtstag feiert

Neunkirchen. "Man muss ein Ziel haben, auf das man hinarbeiten kann", findet Elmar Schneider, einer der beiden Geschäftsführer des Werkstattzentrums für behinderte Menschen (WZB) der Lebenshilfe in Spiesen, der am heutigen Donnerstag, 15. Dezember, seinen 60. Geburtstag feiert. 2005 hat der Diplom-Betriebswirt die Geschäftsführung des WZB übernommen, das 404 hauptamtlichen Mitarbeitern und 966 Menschen mit Behinderung eine Beschäftigung bietet. Als Zivildienstleistender lernte Schneider im November 1977 das WZB kennen, in dem er seit mehr als 34 Jahren arbeitet.1979 wurde er zum Abteilungsleiter Rechnungswesen ernannt, 1991 übernahm er als Ressortleiter für Verwaltung und Soziales zusätzliche Verantwortung, 2003 bekam er die Prokura, bevor er 2005 mit der Geschäftsführung betraut wurde.

Geboren wurde Schneider in Neunkirchen. Seit seinem 15. Lebensjahr wohnt er in Wellesweiler, wo er heute noch lebt. Von frühester Jugend an engagierte er sich in der Katholischen Jugend, kam dadurch zur Fastnacht, in der er seit 40 Jahren aktiv ist. Viele kennen ihn als Präsidenten des Karnevals- und Kulturvereins Wellesweiler. Schneider gehörte 1975 auch zu den Gründungsmitgliedern des Tennisclubs Wellesweiler. Lange Jahre organisierte er den Teens-Cup, ein international bekanntes Jugendmannschaftsturnier des TC Wellesweiler.

Weil er nicht nur "schwätze", sondern auch etwas bewegen wollte, trat Schneider 1978 in die SPD ein, für die er unter anderem seit 17 Jahren im Kreistag mitarbeitet. "Das Engagement in Vereinen und der damit verbundene Umgang mit Menschen hat mir auch in meiner beruflichen Arbeit viel genutzt", so Schneiders Einschätzung, der es als Glücksfall empfindet, das er mit der WZB-Geschäftsführung eine Aufgabe übernehmen konnte, bei der sich seine berufliche Ausbildung mit seinem sozialen Engagement verbinden ließ. Seit 1981 ist Schneider mit seiner Frau Gabriele verheiratet, 1983 wurde Sohn Nicolas geboren. cs

Foto: WZB

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