Was steckt hinter „Chandeleur“? Warum in Frankreich heute besonders viele Crêpes gegessen werden

Forbach · Sie sind rund, goldbraun und lecker: Am 2. Februar feiert Frankreich den „Chandeleur“. Woher diese Tradition kommt und welche Hauptzutaten dazu gehören.

 Am 2. Februar feiern die Franzosen den Tag der Crêpes.

Am 2. Februar feiern die Franzosen den Tag der Crêpes.

Foto: Getty Images/iStockphoto/AnnaPustynnikova

Wer in den vergangenen Tagen in französischen Supermärkten unterwegs war, hat sich vielleicht über die große Auswahl an Crêpes-Pfannen und Crêpes-Eisen in den Abteilungen für „saisonale Produkte“ gewundert. Am heutigen Freitag, 2. Februar, wird bei unseren Nachbarn die „Chandeleur“ gefeiert. Diese Tradition hat ihren Ursprung in einem heidnischen Lichtfest, welches das Ende vom Winter symbolisieren sollte – die Zeit, in der die Tage wieder spürbar länger werden.

„Chandeleur“: Frankreich feiert das Crêpes

Später wurde dieser Brauch von der katholischen Kirche übernommen, die das Datum auf dem 2. Februar – genau 40 Tage nach Weihnachten – legte und und zu Mariä Lichtmess umwandelte. An diesem Tag werden nicht nur Kerzen in der Kirche angezündet, sondern auch Crêpes gebacken, deren runde Form und eigelbe Farbe an die Sonne erinnert, die den dunklen Winter vertreiben soll.

Hauptzutaten für die Crêpes, die wie dünne Pfannkuchen aussehen, sind Mehl, Eier, Butter, Milch und Wasser. Das ganze wird zu einem Teig gerührt und eine Stunde im Kühlschrank gestellt. Der Teig wird dann in einer dünnen Pfanne gebacken, bis die Crêpe goldbraun ist, vorsichtig gewendet und auf der anderen Seite fertig gebacken.