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Ice Arena in Zweibrücken soll verkauft oder verpachtet werden

EHC Zweibrücken : Hornets-Heimspielstätte steht zum Verkauf

Ice-Arena wird von Makler angeboten. EHCZ-Vorstand Hafner: Unruhe ist der falsche Ratgeber.

Die Heimspielstätte des Eishockey-Regionalligisten EHC Zweibrücken steht zum Verkauf. Die Ice-Arena wird seit gestern von einem Makler aus dem Raum Baden-Baden in einer Anzeige beworben. Kostenpunkt für den Veranstaltungsort samt „Bowling, Spielpark, Gastronomie etc.“ wie es in dem Inserat heißt: 4,15 Millionen Euro. Optional sei auch eine Pacht für jährlich 300 000 Euro möglich.

Überrascht – aber ruhig präsentierten sich gestern die Verantwortlichen des Eishockey-Regionalligisten angesichts der Nachricht, dass die Halle, die vom Zweibrücker Versicherungsmakler Heiko Doll betrieben wird, verkauft werden soll. Selbstverständlich sei der Umstand schade, sagte der EH­CZ-Vorsitzende Steffen Hafner gestern. Mit Doll, einem großen Unterstützer des Eishockeysports, sei er sehr gut klargekommen. Davon, dass dieser die Halle verkaufen möchte, habe er auch gerade erst erfahren. Über Gründe wolle Hafner nicht spekulieren. Und was ein Verkauf für Auswirkungen auf den Verein habe, sei derzeit noch überhaupt nicht zuverlässig zu beurteilen. Mit einem neuen Eigentümer müsse man – wenn es überhaupt so kommen sollte – zu gegebenem Zeitpunkt Gespräche führen. Es sei jedenfalls „definitiv“ der falsche Ratgeber, nun in Unruhe zu verfallen, so Hafner. Beeinflussen könne man die Entwicklungen ohnehin nicht.

Die Ice-Arena ist für die Hornets mehr als „nur“ eine Halle. Der Beiname Peter Cunningham Memorial Arena stammt vom Piloten der Royal Canadian Air Force, der den Eishockeysport 1953 erst nach Zweibrücken brachte. Der tschechiche Kontingentspieler Vladimir Zvonik ist in der „World of Fun“, dem mitsamt der Halle zum Verkauf angebotenen angrenzenden Freizeitpark, angestellt. Auch der Eiskunstlaufverein Skate ’n Fun Saar-Pfalz ist Nutzer der Ice Arena.