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Eishockey-Regionalliga Südwest: Corona-Tests beim EHC Zweibrücken negativ

Eishockey-Regionalliga : Die Hornets können zurück aufs Eis

Der EHC Zweibrücken nimmt den Trainings- und Spielbetrieb wieder auf. Zwei auf Corona getestete Spieler des Eishockey-Regionalligisten haben am Montag das positive Ergebnis „negativ“ erhalten.

Großes Aufatmen beim EHC Zweibrücken. Keine Coronafälle im Team, keine Spieler mehr in Quarantäne – die Hornets können den Trainings- und Spielbetrieb demnach wieder regulär aufnehmen.

Nachdem die für Freitag geplante Partie des Eishockey-Regionalligisten beim EV Ravensburg bereits Mitte der vergangenen Woche wegen Personalmangel der Hornets verlegt wurde, fand auch das Heimspiel am Sonntagabend in der Ice-Arena gegen die Eisbären Heilbronn nicht statt. Bei zwei Zweibrücker Spielern musste ein Corona-Test durchgeführt werden, zwei weitere galten als Verdachtsfälle. Da die Ergebnisse bis zum Wochenende noch nicht vorlagen und alle Betroffenen vor ihrer Quarantäne zu Beginn der Woche noch normal mit der Mannschaft trainiert hatten, mussten die EHC-Verantwortlichen das Heimspiel kurzfristig absagen.

Am Montag kam dann die positive Nachricht: „Alle Tests sind negativ – glücklicherweise“, war Hornets-Pressesprecher und Vorstandsmitglied Thorsten Rehfeld die Erleichterung deutlich anzuhören. Andernfalls hätte einem Großteil der Mannschaft – all denen, die direkten Kontakt zu den betroffenen Spielern hatten – Quarantäne gedroht. Und die anstehende Partie am kommenden Sonntag bei den Pforzheim Bisons hätte verlegt werden müssen.

Das hätte die ohnehin schwierige Terminplanung der Zweibrücker weiter verkompliziert. Denn nicht einmal einen Monat nach dem geplanten Rundenbeginn müssen die Hornets bereits vier Nachholspiele unterbekommen. Die zum Auftakt ausgefallene Heimpartie gegen die Maddogs Mannheim, bei denen sich mehrere Spieler mit dem Corona-Virus infiziert hatten, ist auf Sonntag, 3. Januar, verlegt worden. Die Begegnungen beim SC Bietigheim-Bissingen wird am Samstag, 28. November, nachgeholt, das am Freitag entfallene Spiel in Ravensburg am 22. Januar. Die Suche nach einem neuen Termin für das Duell gegen die Eisbären Heilbronn läuft noch. Die Sonntage sind bis zum Ende der Hauptrunde am 22. Februar bereits alle dicht, weil entweder Zweibrücken oder Heilbronn dort bereits Partien liegen haben. „Wir haben Heilbronn nun Vorschläge gemacht“, erklärt Rehfeld, der trotz dieser ungewöhnlichen Umstände hofft, die Runde durchziehen zu können. Bislang gäbe es vonseiten der Liga auch keine entgegengesetzten Anzeichen. „Bei vielen anderen Teams läuft es ja auch.“ So haben Stuttgart und Pforzheim bereits sechs, Heilbronn fünf Spiele ausgetragen.

Natürlich hänge im Sportbetrieb vieles auch von den Entscheidungen der Politik ab. Bislang hat der EHCZ seine Heimspiele – trotz der steigenden Infektionszahlen – mit den zu Beginn der Runde anvisierten 250 Zuschauern planen können. Und Rehfeld hofft inständig, dass das so bleiben wird. „Wir haben 250 Dauerkarten verkauft. Dürfen auf einmal nur noch 50 Zuschauer in die Halle, sagen 200 verständlicherweise, sie wollen ihr Geld zurück.“ Ganz abgesehen von der schier unmöglichen Entscheidung, wer von den 250 überhaupt in die Halle dürfte, „wäre das ein Drama, dann könnten wir nicht überleben“, betont er.

Doch nach der positiven Rückmeldung der beiden getesteten Spieler am Montag wollen die Hornets jetzt erst einmal optimistisch nach vorne blicken und am Dienstag im Training mit der Vorbereitung auf die anstehende Partie am Sonntag bei Aufsteiger Pforzheim loslegen. „Die Jungs sind richtig heiß darauf“, erklärt Thorsten Rehfeld, dass sich die Mannschaft um Trainer Ralf Wolf besonders auf das Wiedersehen mit alten Bekannten freut. Denn mit Sebastian und Marco Trenholm sowie Andreas Druzhinin gehen gleich drei Spieler für die Bisons aufs Eis, die in der vergangenen Saison noch im Hornets-Trikot aufgelaufen sind.