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Spiele vom FC Homburg bis ende des Jahres fest terminiert

Fußball-Regionalliga : Der Homburger Winterfahrplan steht

Fußball-Regionalliga: Partien der Restsaison sind terminiert. Verwirrung um FCH-Partie in Alzenau.

Nach einer rund sechswöchigen Spielpause steht für den FC Homburg am übernächsten Wochenende gleich ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Der Tabellenvierte der Regionalliga Südwest empfängt am Samstag, 12. Dezember um 14 Uhr den Spitzenreiter SC Freiburg II im heimischen Waldstadion.

Voraussetzung war, dass auch die rheinland-pfälzische Landesregierung ihre Regionalliga-Fußballer zu Profis erklärt hat (wir berichteten). Weil somit auch der FK Pirmasens, der FSV Mainz 05 II, der TSV Schott Mainz und RW Koblenz trotz Corona-Lockdowns wieder ihr Training aufnehmen durften, wird der Ball in der vierthöchsten deutschen Spielklasse Mitte Dezember wieder rollen. Allerdings unter Auflagen: Spieler, Trainer und Funktionsteam müssen sich 24 Stunden vor den Begegnungen einem Corona-Schnell-Test unterziehen. Zuschauer sind nicht erlaubt.

Auch die weiteren Termine der Homburger in diesem Jahr sind bereits terminiert. Vier Tage nach dem Spiel gegen Freiburg wird unter der Woche (Dienstag, 15. Dezember um 19 Uhr) die am 14. Spieltag ausgefallene Partie beim Drittligaabsteiger SG Sonnenhof Großaspach nachgeholt. Es folgt am Samstag, 19. Dezember um 14 Uhr das letzte Spiel für den FC Homburg in diesem Jahr beim FC Bayern Alzenau. Der Austragungsort ist aber noch unklar. Alzenau gehört zwar dem hessischen Fußballverband an und darf seine Partien deshalb grundsätzlich austragen. Im Bundesland Bayern, wo der Club eigentlich zuhause ist, darf ab der Regionalliga abwärts aber weiterhin nicht gespielt werden. Der Verein sucht deshalb nach Alternativen und versucht derzeit auf einen Sportplatz im direkt benachbarten Hessen auszuweichen.

Nach dem Weihnachtsfest wird FCH-Trainer Matthias Mink seinem Team kaum eine Verschnaufpause geben können, denn bereits am 8. Januar geht der Spielbetrieb mit Nachholspielen weiter. Sascha Dölther, Geschäftsführer des Regionalverbandes Südwest bekräftigte jüngst: „Wir wollen die im November ausgefallenen Partien so schnell wie möglich nachholen.“ Zu diesem Zweck hat der Regionalverband alle Mannschaften in die Pflicht genommen. Witterungsbedingt soll keine Begegnung mehr ausfallen. Jeder Club muss zu seiner normalen Spielstätte auch einen Kunstrasenplatz als Ausweichoption angeben.

Statt wie üblich Ende Januar wird die Runde schon drei Wochen früher fortgesetzt. Am Wochenende 8. bis 10. Januar bestreiten die Grün-Weißen schon wieder das am 13. Spieltag ausgefallene Heimspiel gegen den Bahlinger SC.