Heilbronner Fluch besiegen

Nur in drei Spielen haben die Hornets in der Hinrunde der Eishockey-Regionalliga Punkte abgegeben. Dreimal gegen Heilbronner Teams. Der EC als derzeit Siebter hat dem EHCZ einen Punkt abgekämpft. Am Sonntag ist das Team zu Gast in Zweibrücken.

Die Ausgangsposition für die Hornets ist gut. Drei Spiele vor dem Start in die Playoffs belegt der Zweibrücker Eishockey-Regionalligist weiterhin Rang zwei. Das soll, geht es nach Trainer Richard Drewniak, um jeden Preis auch so bleiben. Die Hornets haben das nach der Niederlage von Verfolger Bietigheim am vergangenen Wochenende in den ausbleibenden Partien der Hauptrunde selbst in der Hand. Dazu muss sich die Mannschaft am Sonntag, 18.30 Uhr, im ersten Heimspiel des Jahres im Vergleich zur Vorwoche allerdings steigern. "Wir müssen gegen die Heilbronner Falken definitiv eine bessere Leistung zeigen als in Freiburg", fordert der Trainer. Dort setzten sich die Hornets zwar mit 5:3 durch, doch mit dem Auftreten war Drewniak nicht zufrieden. "Zuhause müssen wir jetzt gewinnen." Allerdings ist der kommenden Gegner der einzige neben Spitzenreiter Eisbären Heilbronn, die den Zweibrückern in der Hinrunde beim 7:6 nach Penaltyschießen einen Punkt abgetrotzt hat.

Erschwert wird die Aufgabe gegen den Tabellensiebten, nach derzeitiger Konstellation der erste Playoff-Gegner der Hornets, durch die personellen Nöte. Richard Drewniak muss auf Tomas Vodicka verzichten. Am vergangenen Wochenende ist bei ihm eine alte Knieverletzung wieder aufgebrochen. "Es ist ungewiss, wie lange er ausfällt. Derzeit kann er nur auf Krücken laufen." Daneben fehlen Bernd Hartfelder, Stephan Machura und Andy Nunold krankheitsbedingt. Drewniak: "Es ist gut, dass wir in dieser Runde einen verstärkten Kader haben."

Schwer einzuschätzen sei vor der Begegnung am Sonntagabend auch, wie die Heilbronner den schweren Schicksalschlag verkraftet haben. Anfang Januar verstarb plötzlich deren 24-jähriger Spieler Christian Baumann (wir berichteten). Das darauffolgende Spiel gegen den Stuttgarter EC hatten die Jungfalken abgesagt. Gegen die Hornets geht das Team erstmals wieder aufs Eis. "Auf der einen Seite muss man das erst einmal verkraften, auf der anderen kann so ein Schicksalsschlag auch neue Kräfte freisetzen, wenn die Mannschaft für ihren verstorbenen Mitspieler spielt", sagt der Zweibrücker Trainer abwartend.

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Auf einen BlickWeiterhin kann über den Hornets-Spieler der Saison abgestimmt werden. Das geht online auf der Seite www.pfaelzischer-merkur.de/hornets oder per Teilnahmekarte. Diese liegen in der Geschäftsstelle des Merkur in der Hauptstraße 66 sowie bei Edeka Ernst im Hilgardcenter bereit. Die Teilnahmekarten werden zudem bei den Heimspielen des EHC in der Eishalle verteilt. Jede Stimme wird einmal gezählt. Einsendeschluss ist der 2. Februar. Die Ehrung des "Spielers der Saison" erfolgt beim ersten Playoff-Heimspiel in der Zweibrücker Ice Arena. Ebenso die Ziehung der Gewinner. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von rund 2500 Euro. Der Hauptpreis: zwei VIP-Tickets zum DEL-Heimspiel der Adler Mannheim gegen die Eisbären Berlin am Dienstag, 17. Februar. Neben einem signierten Hornets-Trikot werden unter allen Teilnehmern zudem viele weitere Preise verlost. ski