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Feuerwehr im Kreis St. Wendel zieht Bilanz über Sturmtief Sabine

Bilanz der Feuerwehr : So wütete Sturmtief „Sabine“ im Landkreis St. Wendel

Mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist Sturmtief „Sabine“ über die Region gebraust. Die Feuerwehr im Landkreis St. Wendel rückte mehr als 30 Mal aus - vor allem wegen umgestürzter Bäume. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Sturm „Sabine“ hat den Landkreis St. Wendel mit voller Wucht erwischt. Mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde fegte er durch die Region – und zog eine Schneise der Verwüstung hinter sich her. Dennoch ist Brandinspekteur Dirk Schäfer erleichtert: „Als erste Zusammenfassung bleibt zum jetzigen Zeitpunkt festzuhalten, dass der Landkreis St. Wendel bei dem Durchzug der gefährlichen Kaltfront mit einem blauen Auge davongekommen ist.“ Während in den umliegenden Kommunen teilweise Menschen verletzt wurden und die Feuerwehren im Dauereinsatz waren, verzeichneten die Rettungskräfte im St. Wendeler Land lediglich „ein mäßiges Einsatzaufkommen“. Personen hätten in unserer Region zum Glück keinen Schaden davongetragen. „Gegen 6.30 Uhr in der Frühe konnten wir alle Lagezentren in den Kommunen auflösen. Sie sind aber weiterhin kurzfristig wieder einsatzbereit“, sagt Schäfer. Da die Sturmböen auch heute und morgen noch anhalten sollen, bittet er die Menschen, weiterhin achtsam zu sein.

Hier eine Übersicht des Brandinspekteurs mit den Feuerwehreinsätzen im Landkreis St. Wendel:

  • In Sötern, Eisen, Kastel, Theley und auf dem Schaumbergturm war kurzzeitig der Strom ausgefallen.
  • In St. Wendel musste die Feuerwehr zur Tholeyerstraße ausrücken, weil dort lose Teile an einem Gebäude gemeldet worden waren.
  • In Gronig, Im Wieschen, hat der Sturm ein Dach beschädigt.
  • In Tholey war die Metzer Straße überflutet.
  • In Eisweiler fiel in der Straße Zur Burg ein Baum auf die Stromleitung.
  • In Marpingen haben lose Teile in der Straße Hinten auf der Gass ein Dach beschädigt. In der Straße Untere Rittersheck flogen Gegenstände umher.
  • In Lindscheid, Am Waldborn, besteht auch weiterhin Gefahr durch eventuell umstürzende Bäume.
  • Auf diesen Strecken mussten die Einsatzkräfte umgestürzte Bäume aus dem Weg räumen: in der Kreisstadt im Wurzelbacher Weg und in der Gregor-Wolf-Straße. In Hirstein in der Straße Zum Sportplatz. In Niederkirchen auf der L 307 in Richtung St. Wendel. In Reitscheid auf der L 310 in Richtung Gehweiler. In Nonnweiler auf der L 149 in Richtung Hermeskeil. In Tholey in der Bahnhofstraße, dort flogen zudem Gegenstände auf der Fahrbahn herum. In Sotzweiler auf der B 269 in Richtung Tholey. In Türkismühle auf der L 330 in Richtung Sötern. In Bergweiler auf der L 322 in Richtung Leitzweiler. In Nonnweiler auf der L 149 in Richtung Kostenbach (hier: Vollsperrung wegen mehrerer umgestürzter Bäume). In Oberkirchen auf der L 307 in Richtung Leitersweiler. In Otzenhausen auf der L 147 in Richtung Landesgrenze. In Neunkirchen/Nahe am Weilerhof. In Tholey lag in der Varuswaldstraße ein Baum auf der Oberleitung. In Lindscheid auf dem Verbindungsweg in Richtung Altland. In Marpingen auf dem Verbindungsweg in Richtung Rheinstraße. In Primstal auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Hasborn-Dautweiler. In Marpingen auf der L 318 in Richtung Urexweiler (hier: Vollsperrung wegen mehrerer umgestürzter Bäume). In Theley in der Birkenfelder Straße, dort war zusätzlich noch ein Auto in den umgestürzten Baum gekracht.