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"Stammsieger" FC Reimsbach räumt in Nalbach wieder ab

"Stammsieger" FC Reimsbach räumt in Nalbach wieder ab

Nalbach. Als die Schlusssirene das große Finale zwischen den beiden Fußball-Saarlandligisten 1. FC Reimsbach und FSV Hemmersdorf am späten Montagabend um etwa 22.20 Uhr beendete, waren die Ränge der Nalbacher Litermonthalle immer noch prall gefüllt. Unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer nahmen die Reimsbacher anschließend den Siegerpokal entgegen

Nalbach. Als die Schlusssirene das große Finale zwischen den beiden Fußball-Saarlandligisten 1. FC Reimsbach und FSV Hemmersdorf am späten Montagabend um etwa 22.20 Uhr beendete, waren die Ränge der Nalbacher Litermonthalle immer noch prall gefüllt. Unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer nahmen die Reimsbacher anschließend den Siegerpokal entgegen. Zum fünften Mal in Folge hatte Reimsbach das Qualifikationsturnier zum Volksbanken-Hallenmasters gewonnen. Fünf Spiele hatte der FCR auch am Finaltag in Nalbach, verließ jedes Mal als Sieger das Parkett, ein echter Durchmarsch. Durch zwei Treffer von Marco Buchheit führte das Team von Trainer Udo Hölzer im Endspiel schnell mit 2:0. Vier Minuten vor dem Ende kam Hemmersdorf durch Emrah Avan zwar auf 1:2 heran. Zu mehr reichte es in einer spannenden Schlussphase - in der es nach je einem Feldverweis viel Platz auf der Spielfläche gab - aber nicht mehr.Bei allen fünf Reimsbacher Titelgewinnen in der Litermonthalle mit dabei war der Mann des Finals, Marco Buchheit: "Es ist schon Tradition, dass wir hierhin kommen. Vom Flair her ist dieses Turnier wirklich einzigartig", zeigte sich der Routinier von der guten Stimmung während der Spiele und dem Drumherum begeistert. Und auch die Verantwortlichen waren mit dem Ablauf der Veranstaltung vollauf zufrieden: "An den drei Turniertagen hatten wir weit über 1000 Zuschauer, etwa 500 am Finaltag", freute sich Holger Stöhr, der Vorsitzende des 1. FC Nalbach.Diesmal lief es auch sportlich für die veranstaltende Spielgemeinschaft aus Nalbach und Piesbach besser als in den vergangenen Jahren, wurde doch der Einzug in die Finalrunde geschafft. Nachdem es in den ersten beiden Partien gegen die späteren Finalisten Reimsbach (1:3) und Hemmersdorf (2:3) nach dem Motto lief "Wer 1:0 führt, der stets verliert", gelang im abschließenden Prestigeduell gegen die SG Körprich-Bilsdorf noch ein 3:2-Erfolg. Und: "Es wäre mehr drin gewesen", fand Holger Stöhr hinterher. Denn im zweiten Spiel gegen Hemmersdorf scheiterte Florian Becking zwanzig Sekunden vor dem Ende nur knapp am Pfosten, im direkten Gegenstoß kam der FSV mit der Schlusssirene zum 3:2-Siegtreffer und somit zum Einzug ins Halbfinale. Dort zeigte das Team von Trainer Oliver Hirschauer dann seine beste Leistung, schaltete den in der Gruppenphase furios aufspielenden FV Diefflen - unter anderem siegte der 7:2 gegen Lokalrivale VfB Dillingen - dank dreier Treffer von Florian Irsch mit 5:3 aus. Das zweite Halbfinale entschied Reimsbach gegen die Überraschungsmannschaft, A-Ligist SSV Saarlouis, mit 4:3 für sich. Insgesamt fielen an den drei Turniertagen 338 Treffer. Erfolgreichster Torschütze der Finalrunde war der Dieffler Chris Haase mit acht Toren, gefolgt von Marco Buchheit und Emrah Avan, die je siebenmal trafen. Und auch Avan war begeistert: "Nalbach ist immer ein geiles Turnier", sagte er.Möglich macht das Ganze die tatkräftige Unterstützung der Mitglieder des FC Nalbach und des SV Piesbach: "Wir betreiben jedes Mal sehr viel Aufwand. Ein Dank geht vor allem an die Jugend- und Altherrenabteilungen beider Vereine sowie an unsere Sponsoren. Es hat sich wieder mal gelohnt", freute sich Christian Mosbach, Vorsitzender des SV Piesbach.