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Weihnachtsbeleuchtung brennt wieder

Weihnachtsbeleuchtung brennt wieder

Ortsvorsteherin Monika Roth schaltete die Weihnachtsbeleuchtung am Donnerstagnachmittag per Knopfdruck an der Bismarckstraße ein. Im vergangenen Jahr mussten die Völklinger ohne auskommen.

55 000 Euro kostet die abgespeckte Version der Weihnachtsbeleuchtung, die sich die Stadt Völklingen dieses Jahr wieder leistet. Im vergangenen Jahr wurde das glanzvolle Ereignis zur Entäuschung vieler Bürger kurzerhand gestrichen, "die Stadt verfügte über keinen genehmigten Haushalt", erklärte gestern Kurt Kasper. Er ist Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Innovation und Stadtmarketing (GWIS) und hatte am Nachmittag gemeinsam mit Ortsvorsteherin Monika Roth (parteilos) die Weihnachtsbeleuchtung an der Bismarckstraße per Knopfdruck eingeschaltet. Sie habe Druck gemacht, sagte Monika Roth, damit die Weihnachtsbeleuchtung tatsächlich wiederkomme, "das hole ich auf meine Schulter".

Bis 4. Januar bleibt die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet. Über 14 000 LED-Lampen, vier Kilometer Lichterketten, zahlreiche Bildmotive schmücken die Völklinger Innenstadt. Von der Moltkestraße über Karl-Janssen-Straße, Bismarckstraße bis hin zur Rathausstraße und in der Fußgängerzone rund um die Kirche St. Eligius schimmert es hell. Auch Rathaus- und Otto-Hemmer-Platz sind in ein Lichtermeer getaucht. In Ludweiler ist jedoch aus Kostengründen nur der Friedrich-Ebert-Platz beleuchtet. Alle anderen Stadtteile erhielten einen hoch gewachsenen Tannenbaum, der mit Lichterketten dekoriert ist. Imposante, geschmückte Nadelbäume stehen auch auf dem Adolph-Kolping-Platz, im Pfarrgarten, auf dem Rathausplatz und dem Völklinger Platz.

60 Prozent der Kosten würden aus dem städtischen Haushalt finanziert, erläuterte Kurt Kasper. 40 Prozent hätten Sponsoren übernommen, vor allem zwei große Unternehmen, sowie der Völklinger Wirtschaftskreis und Geschäftsleute. Erfreulich: Die LED-Beleuchtung verspricht eine deutliche Energieeinsparung . Der Energieverbrauch mache nur noch ein Siebtel der bisherigen Kosten aus, erläuterte Kurt Kasper.