Dritte Spitze im Rathaus?

Die Völklinger Grünen fordern, Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU ) einen ehrenamtlichen Beigeordneten zur Seite stellen. Grünen-Chef Manfred Jost sagte zur Begründung, Lorig sei "restlos gescheitert" bei der Entwicklung der Innenstadt und der Stadtteile.

Es sei nötig, dass sich jemand "dieser Probleme annimmt, sie konsequent abarbeitet und die Stadt in eine positive Entwicklung führt". Bei den Stadtwerken, sagte Jost, sei es nun gelungen, "dem glücklos agierenden Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Lorig " zwei Stellvertreter zur Seite zu stellen (wir haben berichtet). Ähnliches müsse in der Verwaltung geschehen.

Das könne man tun, sagte Erik Kuhn, SPD-Fraktionschef im Stadtrat, dazu auf SZ-Nachfrage; "Herr Lorig hat ja gezeigt, dass er's nicht kann". Und Bürgermeister Wolfgang Bintz (CDU ) habe derzeit bei den Stadtwerken zu tun. Dass er bei Bintz' Wahl auch die Bürgermeister-Position für überflüssig erklärt hatte, sieht Kuhn nicht im Widerspruch zur nun vorgeschlagenen dritten Rathaus-Spitze: Wenn "alle ihren Job machen", sagt er, genüge für Völklingen eine Führungs-Person.